Wüst: 'Ich möchte Ministerpräsident bleiben'
DÃSSELDORF (dpa-AFX) - Bei der Frage aller Fragen an Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Hendrik Wüst lässt sich der häufig als "Reserve-Kanzler" gehandelte CDU-Politiker weiterhin nicht in die Karten gucken. "Wollen Sie Bundeskanzler werden?" wurde der 51-Jährige beim "Ständehaus-Treff" der "Rheinischen Post" (RP) in Düsseldorf gefragt. "Ich möchte Ministerpräsident bleiben", antwortete Wüst, der in sieben Monaten Landtagswahlen im bevölkerungsreichsten Bundesland zu bestreiten hat. Aber "für immer?", hakte RP-Chefredakteur Moritz Döbler nach. Wüsts vielsinnige Replik: "Soweit es geht."
Auch auf die Frage, ob er Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), ähnlich wie die Christdemokraten in Sachsen-Anhalt, im Landtagswahlkampf verstecken würde, blieb Wüst eher wortkarg. Seine schwarz-grüne Landesregierung habe so viel Arbeit, dass er sich gerade einfach nicht mit Wahlkampf-Strategie beschäftige, sagte der Chef des mitgliederstärksten CDU-Landesverbands.
"Wir können die Dinge verändern - und zwar zum Guten."
Gesprächiger zeigte er sich hingegen beim Thema "Reiz des Politischen". Er habe immer gerne Politik gemacht, erzählte Wüst. "Wir können die Dinge verändern - und zwar zum Guten." Als NRW-Verkehrsminister habe er gemerkt, "wie sehr es auf die Person da oben ankommt". Einen Beitrag dazu zu leisten, etwas zu bewegen für das Land, motiviere ihn. "Das ist so."
Er sei froh, Mitstreiter um sich zu haben, die ebenfalls die Erfahrung gemacht hätten, dass Einsatz und Anstrengung sich lohnten, unterstrich Wüst. "Das sind ja alles Leute, die könnten woanders mehr Freizeit haben, mehr Geld verdienen."/beg/mfi/DP/nas
DÃSSELDORF (dpa-AFX) - Bei der Frage aller Fragen an Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Hendrik Wüst lässt sich der häufig als "Reserve-Kanzler" gehandelte CDU-Politiker weiterhin nicht in die Karten gucken. "Wollen Sie Bundeskanzler werden?" wurde der 51-Jährige beim "Ständehaus-Treff" der "Rheinischen Post" (RP) in Düsseldorf gefragt. "Ich möchte Ministerpräsident bleiben", antwortete Wüst, der in sieben Monaten Landtagswahlen im bevölkerungsreichsten Bundesland zu bestreiten hat. Aber "für immer?", hakte RP-Chefredakteur Moritz Döbler nach. Wüsts vielsinnige Replik: "Soweit es geht."
Auch auf die Frage, ob er Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), ähnlich wie die Christdemokraten in Sachsen-Anhalt, im Landtagswahlkampf verstecken würde, blieb Wüst eher wortkarg. Seine schwarz-grüne Landesregierung habe so viel Arbeit, dass er sich gerade einfach nicht mit Wahlkampf-Strategie beschäftige, sagte der Chef des mitgliederstärksten CDU-Landesverbands.
"Wir können die Dinge verändern - und zwar zum Guten."
Gesprächiger zeigte er sich hingegen beim Thema "Reiz des Politischen". Er habe immer gerne Politik gemacht, erzählte Wüst. "Wir können die Dinge verändern - und zwar zum Guten." Als NRW-Verkehrsminister habe er gemerkt, "wie sehr es auf die Person da oben ankommt". Einen Beitrag dazu zu leisten, etwas zu bewegen für das Land, motiviere ihn. "Das ist so."
Er sei froh, Mitstreiter um sich zu haben, die ebenfalls die Erfahrung gemacht hätten, dass Einsatz und Anstrengung sich lohnten, unterstrich Wüst. "Das sind ja alles Leute, die könnten woanders mehr Freizeit haben, mehr Geld verdienen."/beg/mfi/DP/nas