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Würth wächst - Gedämpfter Optimismus für zweites Halbjahr

KÜNZELSAU (dpa-AFX) - Der Handelskonzern Würth ist im ersten Halbjahr gewachsen und blickt zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,3 Prozent auf 10,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen aus Künzelsau im Nordosten Baden-Württembergs mitteilte. Das Betriebsergebnis sei um 8,4 Prozent auf 515 Millionen Euro gestiegen.

"Würth ist weiter auf Wachstumskurs", sagte Würth-Chef Robert Friedmann im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. In einem nach wie vor herausfordernden Umfeld sei das erste Halbjahr stark gewesen. Die Auftragseingänge der vergangenen Monate stimmten das Unternehmen zuversichtlich für die Geschäftsentwicklung im weiteren Jahresverlauf.

"Gedämpfter Optimismus" für das zweite Halbjahr

Allerdings schaue Friedmann unter anderem wegen geopolitischer Unsicherheiten wie zum Beispiel dem Iran-Krieg "mit gedämpftem Optimismus" auf das zweite Halbjahr. Wenn man dieses Jahr mit einem Umsatzwachstum von etwa fünf Prozent und einem überproportionalen Ergebniswachstum ins Ziel bringen würde, dann wäre das ein tolles Geschäftsjahr, sagte Friedmann.

Das wirtschaftliche Umfeld bleibe herausfordernd, hieß es laut Mitteilung. Neben geopolitischen Unsicherheiten wirkten gestiegene Energiepreise und eine verhaltene Industriekonjunktur vor allem in Deutschland dämpfend. Positive Wachstumsimpulse kämen hingegen aus Regionen außerhalb Deutschlands, insbesondere aus Osteuropa und Südamerika. "Wir haben die Größe, die internationale Aufstellung und die finanzielle Stabilität, um unsere Wettbewerbsstärke auch in einem anspruchsvollen Umfeld zu beweisen", sagte Friedmann laut Mitteilung.

Würth ist bekannt für seine Produkte im Montage- und Befestigungsbereich. Dazu zählen etwa Schrauben oder Dübel./rwi/DP/jha