WDH: Goldpreis legt weiter zu
(Tippfehler im ersten Satz des letzten Absatzes korrigiert: unter)
LONDON/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Goldpreis ist am Mittwoch den vierten Handelstag in Folge gestiegen. An der Börse in London kostete eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) 4.744 US-Dollar und damit etwa 76 Dollar mehr als am Vortag. In der vergangenen Woche war die Notierung noch zeitweise bis auf knapp 4.100 Dollar gefallen, bevor eine Erholung beim Goldpreis einsetzte.
An den Finanzmärkten hat sich die Spekulation auf Zinserhöhungen durch groÃe Zentralbanken spürbar abgeschwächt. Zuvor hatte noch die Aussicht auf steigende Zinsen zur Eindämmung der Inflation infolge des Ãlpreisschocks die Nachfrage nach Gold gebremst. Da Gold keine Marktzinsen abwirft, hatten die Anleger mit der Aussicht auf eine höhere Rendite für Staatsanleihen einen Bogen um das Edelmetall gemacht.
Wegen der zunehmenden Risiken für das Wirtschaftswachstum habe die US-Notenbank nur begrenzten Spielraum für Zinserhöhungen, heiÃt es in einer Einschätzung von Experten der US-Bank JPMorgan. Generell verlagere sich der Fokus an den Finanzmärkten wieder stärker von den Inflationsrisiken hin zu den Wachstumsrisiken. Daher werde Gold wieder stärker in der Funktion als sicherer Anlagehafen nachgefragt.
Im März hat es beim Goldpreis unter anderem durch die Zinsspekulationen den stärksten Monatsverlust seit 2008 gegeben, als die Pleite der US-Bank Lehman Brothers eine groÃe Finanzkrise ausgelöst hatte. Dennoch liegt der Preis für das Edelmetall derzeit immer noch etwa zehn Prozent höher als zu Beginn des Jahres. Ende Januar hatte die Notierung bei knapp 5.600 Dollar ein Rekordhoch erreicht./jkr/jsl/he
(Tippfehler im ersten Satz des letzten Absatzes korrigiert: unter)
LONDON/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Goldpreis
An den Finanzmärkten hat sich die Spekulation auf Zinserhöhungen durch groÃe Zentralbanken spürbar abgeschwächt. Zuvor hatte noch die Aussicht auf steigende Zinsen zur Eindämmung der Inflation infolge des Ãlpreisschocks die Nachfrage nach Gold gebremst. Da Gold keine Marktzinsen abwirft, hatten die Anleger mit der Aussicht auf eine höhere Rendite für Staatsanleihen einen Bogen um das Edelmetall gemacht.
Wegen der zunehmenden Risiken für das Wirtschaftswachstum habe die US-Notenbank nur begrenzten Spielraum für Zinserhöhungen, heiÃt es in einer Einschätzung von Experten der US-Bank JPMorgan. Generell verlagere sich der Fokus an den Finanzmärkten wieder stärker von den Inflationsrisiken hin zu den Wachstumsrisiken. Daher werde Gold wieder stärker in der Funktion als sicherer Anlagehafen nachgefragt.
Im März hat es beim Goldpreis unter anderem durch die Zinsspekulationen den stärksten Monatsverlust seit 2008 gegeben, als die Pleite der US-Bank Lehman Brothers eine groÃe Finanzkrise ausgelöst hatte. Dennoch liegt der Preis für das Edelmetall derzeit immer noch etwa zehn Prozent höher als zu Beginn des Jahres. Ende Januar hatte die Notierung bei knapp 5.600 Dollar ein Rekordhoch erreicht./jkr/jsl/he