Umweltbundesamt zu Spritpreisen: Umstieg auf Elektromobilität fördern
BERLIN (dpa-AFX) - Das Umweltbundesamt spricht sich angesichts der hohen Spritpreise für einen schnelleren Umstieg auf Elektromobilität aus. "Kurzfristige MaÃnahmen wie ein Tankrabatt oder Steuerbefreiungen greifen zu kurz und sind teuer", sagte Präsident Dirk Messner der Deutschen Presse-Agentur. "Nach dem Prinzip GieÃkanne werden auch Haushalte gefördert, die sich ihre Mobilität trotz hoher Spritkosten leisten können."
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat angesichts der hohen Spritpreise Entlastungen angekündigt. Die konkreten MaÃnahmen bleiben aber vorerst offen. Es gibt eine Vielzahl von Vorschlägen.
Messner ist für gezielte Entlastungen über einen Direktauszahlungsmechanismus, um einkommensschwache Haushalte zu entlasten. "Zudem müssen wir an die Ursachen des Problems gehen - je schneller wir den Umstieg auf Elektromobilität voranbringen, desto besser." Dazu sollten zusätzliche staatliche Mittel in den Umstieg flieÃen. "Dabei muss der soziale Aspekt im Mittelpunkt stehen: Haushalte mit geringem Einkommen können sich ein E-Auto häufig nicht leisten", so Messner. "Um den Ãbergang zur Elektromobilität zu verstärken, sollte die bestehende Kaufprämie ergänzt werden durch Instrumente wie zinsgünstige Kredite oder andere Finanzierungshilfen." So sinke die Abhängigkeit von fossilen Kraftstoffen./hoe/DP/zb
BERLIN (dpa-AFX) - Das Umweltbundesamt spricht sich angesichts der hohen Spritpreise für einen schnelleren Umstieg auf Elektromobilität aus. "Kurzfristige MaÃnahmen wie ein Tankrabatt oder Steuerbefreiungen greifen zu kurz und sind teuer", sagte Präsident Dirk Messner der Deutschen Presse-Agentur. "Nach dem Prinzip GieÃkanne werden auch Haushalte gefördert, die sich ihre Mobilität trotz hoher Spritkosten leisten können."
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat angesichts der hohen Spritpreise Entlastungen angekündigt. Die konkreten MaÃnahmen bleiben aber vorerst offen. Es gibt eine Vielzahl von Vorschlägen.
Messner ist für gezielte Entlastungen über einen Direktauszahlungsmechanismus, um einkommensschwache Haushalte zu entlasten. "Zudem müssen wir an die Ursachen des Problems gehen - je schneller wir den Umstieg auf Elektromobilität voranbringen, desto besser." Dazu sollten zusätzliche staatliche Mittel in den Umstieg flieÃen. "Dabei muss der soziale Aspekt im Mittelpunkt stehen: Haushalte mit geringem Einkommen können sich ein E-Auto häufig nicht leisten", so Messner. "Um den Ãbergang zur Elektromobilität zu verstärken, sollte die bestehende Kaufprämie ergänzt werden durch Instrumente wie zinsgünstige Kredite oder andere Finanzierungshilfen." So sinke die Abhängigkeit von fossilen Kraftstoffen./hoe/DP/zb