Trump hat erstmals Venezuelas Präsidentin getroffen
NEW YORK (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump und Venezuelas geschäftsführende Präsidentin Delcy RodrÃguez haben sich erstmals persönlich getroffen. "Wir haben ein historisches Treffen mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, abgehalten und mit ihm über die Stärkung der bilateralen Beziehungen zwischen unseren Ländern gesprochen", schrieb RodrÃguez auf der Plattform X. Dazu veröffentlichte sie ein Foto, das sie gemeinsam mit Trump lächelnd zeigt.
Treffen am Rande der UN-Generaldebatte
Das Gespräch fand am Dienstagabend am Rande der UN-Generaldebatte in New York unter Ausschluss der Presse statt. US-AuÃenminister Marco Rubio bezeichnete die Begegnung als kurz, aber wichtig. Die USA wollten Venezuela demnach beim wirtschaftlichen Wiederaufbau und bei der Herstellung von Stabilität unterstützen, zugleich sollten die Voraussetzungen für freie und faire Wahlen geschaffen werden.
RodrÃguez zufolge ging es bei dem Gespräch unter anderem um eine engere Zusammenarbeit in den Bereichen Energie, Bergbau und Sicherheit. Sie dankte Trump und seiner Regierung zudem für die Unterstützung nach den schweren Erdbeben in Venezuela Ende Juni sowie für die Unterstützung bei der Wiedereingliederung ihres Landes in multilaterale Organisationen.
Annäherung nach Maduros Sturz
Die USA hatten Anfang des Jahres bei einem Angriff auf Venezuela den autoritären Staatschef Nicolás Maduro und dessen Ehefrau gefangengenommen. Beide sitzen derzeit in einem New Yorker Gefängnis wenige Kilometer vom UN-Gebäude entfernt, in dem das Treffen stattfand. Ihnen soll wegen angeblicher Verwicklung ins internationale Drogengeschäft der Prozess gemacht werden.
RodrÃguez war zuvor Vizepräsidentin unter Maduro und übernahm danach als geschäftsführende Präsidentin die Führung des südamerikanischen Landes. Seitdem arbeitet Venezuela enger mit den USA zusammen, die die riesigen Ãlvorkommen des Landes zu ihren Gunsten nutzen wollen. Ende vergangenen Monats hatte Trump mitgeteilt, dass dazu eine Absprache mit RodrÃguez getroffen worden sei: Ãber ein privates Unternehmen hätten sich die USA die mehrheitliche Kontrolle über mehr als 65 Milliarden Barrel Ãlreserven gesichert. Das entspricht rund einem Fünftel der geschätzten Vorkommen Venezuelas./ppz/DP/men
NEW YORK (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump und Venezuelas geschäftsführende Präsidentin Delcy RodrÃguez haben sich erstmals persönlich getroffen. "Wir haben ein historisches Treffen mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten, Donald Trump, abgehalten und mit ihm über die Stärkung der bilateralen Beziehungen zwischen unseren Ländern gesprochen", schrieb RodrÃguez auf der Plattform X. Dazu veröffentlichte sie ein Foto, das sie gemeinsam mit Trump lächelnd zeigt.
Treffen am Rande der UN-Generaldebatte
Das Gespräch fand am Dienstagabend am Rande der UN-Generaldebatte in New York unter Ausschluss der Presse statt. US-AuÃenminister Marco Rubio bezeichnete die Begegnung als kurz, aber wichtig. Die USA wollten Venezuela demnach beim wirtschaftlichen Wiederaufbau und bei der Herstellung von Stabilität unterstützen, zugleich sollten die Voraussetzungen für freie und faire Wahlen geschaffen werden.
RodrÃguez zufolge ging es bei dem Gespräch unter anderem um eine engere Zusammenarbeit in den Bereichen Energie, Bergbau und Sicherheit. Sie dankte Trump und seiner Regierung zudem für die Unterstützung nach den schweren Erdbeben in Venezuela Ende Juni sowie für die Unterstützung bei der Wiedereingliederung ihres Landes in multilaterale Organisationen.
Annäherung nach Maduros Sturz
Die USA hatten Anfang des Jahres bei einem Angriff auf Venezuela den autoritären Staatschef Nicolás Maduro und dessen Ehefrau gefangengenommen. Beide sitzen derzeit in einem New Yorker Gefängnis wenige Kilometer vom UN-Gebäude entfernt, in dem das Treffen stattfand. Ihnen soll wegen angeblicher Verwicklung ins internationale Drogengeschäft der Prozess gemacht werden.
RodrÃguez war zuvor Vizepräsidentin unter Maduro und übernahm danach als geschäftsführende Präsidentin die Führung des südamerikanischen Landes. Seitdem arbeitet Venezuela enger mit den USA zusammen, die die riesigen Ãlvorkommen des Landes zu ihren Gunsten nutzen wollen. Ende vergangenen Monats hatte Trump mitgeteilt, dass dazu eine Absprache mit RodrÃguez getroffen worden sei: Ãber ein privates Unternehmen hätten sich die USA die mehrheitliche Kontrolle über mehr als 65 Milliarden Barrel Ãlreserven gesichert. Das entspricht rund einem Fünftel der geschätzten Vorkommen Venezuelas./ppz/DP/men