Starmer: Sicherung der StraÃe von Hormus keine Nato-Mission
LONDON (dpa-AFX) - Der britische Premierminister Keir Starmer sieht die Sicherung der StraÃe von Hormus entgegen der Forderung von US-Präsident Donald Trump nicht als Aufgabe der Nato. "Das wird keine Nato-Mission sein und war auch nie als eine solche vorgesehen", sagte Starmer am Vormittag in London. Zuständig sein müsse eine Allianz von Partnern in Europa, am Golf und mit den USA.
Trump hatte die Nato-Verbündeten zuvor zur Unterstützung bei der Sicherung von Ãltransporten in der Meerenge zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel aufgefordert. Die Nato werde vor einer düsteren Zukunft stehen, sollten die Partner der USA dabei nicht helfen, sagte Trump der "Financial Times".
GroÃbritannien arbeite mit anderen Ländern, auch in Europa, daran, einen tragfähigen, gemeinsamen Plan zu Ãffnung der Meerenge zu entwickeln, sagte Starmer. Die StraÃe von Hormus sei von kritischer Bedeutung für die Wirtschaft. Die Schifffahrt in der Region müsse schnell wieder ermöglicht werden, um die wirtschaftlichen Auswirkungen abzumildern.
"Das ist keine einfache Aufgabe", sagte Starmer, der von einem Telefonat mit dem US-Präsidenten am Sonntag berichtete. Der britische Premier betonte, GroÃbritannien werde sich nicht in einen gröÃeren Krieg hineinziehen lassen. Es würden aber alle nötigen MaÃnahmen getroffen, "um uns und unsere Verbündeten zu verteidigen", sagte Starmer./mj/DP/men
LONDON (dpa-AFX) - Der britische Premierminister Keir Starmer sieht die Sicherung der StraÃe von Hormus entgegen der Forderung von US-Präsident Donald Trump nicht als Aufgabe der Nato. "Das wird keine Nato-Mission sein und war auch nie als eine solche vorgesehen", sagte Starmer am Vormittag in London. Zuständig sein müsse eine Allianz von Partnern in Europa, am Golf und mit den USA.
Trump hatte die Nato-Verbündeten zuvor zur Unterstützung bei der Sicherung von Ãltransporten in der Meerenge zwischen dem Iran und der Arabischen Halbinsel aufgefordert. Die Nato werde vor einer düsteren Zukunft stehen, sollten die Partner der USA dabei nicht helfen, sagte Trump der "Financial Times".
GroÃbritannien arbeite mit anderen Ländern, auch in Europa, daran, einen tragfähigen, gemeinsamen Plan zu Ãffnung der Meerenge zu entwickeln, sagte Starmer. Die StraÃe von Hormus sei von kritischer Bedeutung für die Wirtschaft. Die Schifffahrt in der Region müsse schnell wieder ermöglicht werden, um die wirtschaftlichen Auswirkungen abzumildern.
"Das ist keine einfache Aufgabe", sagte Starmer, der von einem Telefonat mit dem US-Präsidenten am Sonntag berichtete. Der britische Premier betonte, GroÃbritannien werde sich nicht in einen gröÃeren Krieg hineinziehen lassen. Es würden aber alle nötigen MaÃnahmen getroffen, "um uns und unsere Verbündeten zu verteidigen", sagte Starmer./mj/DP/men