Selenskyj: Russland umgeht weiterhin Sanktionen
KIEW (dpa-AFX) - Nach einem verheerenden russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew mit vielen Toten und Verletzten hat Präsident Wolodymyr Selenskyj schmerzhaftere Sanktionen für Russland gefordert. In ein Gebäude in Kiew sei ein Marschflugkörper vom Typ Ch-101 eingeschlagen, der im zweiten Quartal dieses Jahres hergestellt worden sei, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft unter Berufung auf vorläufige Angaben. Das bedeute, dass Russland die dafür nötigen Komponenten weiterhin beziehe und die weltweiten Sanktionen umgehe.
In Kiew stieg die Zahl der Toten nach dem Angriff auf mindestens zwölf Menschen an, wie der Zivilschutz mitteilte. Darunter seien zwei Minderjährige. Bürgermeister Vitali Klitschko sprach auÃerdem von mehr als 50 Verletzten.
Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen einen russischen Angriffskrieg. Nach einer dreitägigen von den USA vermittelten Waffenruhe überzog Russland die Ukraine mit einem der bisher schwersten Angriffe./ksr/DP/he
KIEW (dpa-AFX) - Nach einem verheerenden russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew mit vielen Toten und Verletzten hat Präsident Wolodymyr Selenskyj schmerzhaftere Sanktionen für Russland gefordert. In ein Gebäude in Kiew sei ein Marschflugkörper vom Typ Ch-101 eingeschlagen, der im zweiten Quartal dieses Jahres hergestellt worden sei, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft unter Berufung auf vorläufige Angaben. Das bedeute, dass Russland die dafür nötigen Komponenten weiterhin beziehe und die weltweiten Sanktionen umgehe.
In Kiew stieg die Zahl der Toten nach dem Angriff auf mindestens zwölf Menschen an, wie der Zivilschutz mitteilte. Darunter seien zwei Minderjährige. Bürgermeister Vitali Klitschko sprach auÃerdem von mehr als 50 Verletzten.
Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen einen russischen Angriffskrieg. Nach einer dreitägigen von den USA vermittelten Waffenruhe überzog Russland die Ukraine mit einem der bisher schwersten Angriffe./ksr/DP/he