ROUNDUP: US-Ãlkonzern Chevron schlägt dank hoher Ãlpreise Gewinnerwartungen
HOUSTON (dpa-AFX) - Der US-Ãlkonzern Chevron hat dank der kriegsbedingt gestiegenen Ãl- und Gaspreise zu Jahresbeginn mehr verdient als erwartet. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn je Aktie lag im ersten Quartal bei 1,41 US-Dollar, wie der Konzern am Freitag in Houston mitteilte. Die Texaner übertrafen damit die durchschnittliche Analystenschätzung von 90 US-Cent deutlich. Die Aktie verlor im frühen US-Handel belastet von sinkenden Ãlpreisen mehr als ein Prozent.
Produktionsunterbrechungen infolge des Iran-Kriegs wurden von den höheren Ãlpreisen finanziell deutlich abgefedert. Im Jahresvergleich ging der absolute Gewinn jedoch von 3,5 Milliarden Dollar auf 2,2 Milliarden Dollar zurück. Dazu trugen auch Rückstellungen für einen Rechtsstreit sowie Währungseffekte bei. Geld kosteten den Konzern auch Absicherungsgeschäfte für Ãltransporte, die noch nicht an ihrem Bestimmungsort angekommen waren. Positiv wirkten sich nach Aussage von Finanzchefin Eimear Bonner hingegen neben den hohen Ãlpreisen hohe Margen bei der Weiterverarbeitung in Raffinerien aus.
Im ersten Quartal kaufte Chevron Aktien für 2,5 Milliarden Dollar zurück. Das liegt hochgerechnet am unteren Ende der fürs Jahr weiter anvisierten Bandbreite von 10 bis 20 Milliarden Dollar. Für eine von Analysten spekulierte Anhebung der Rückkaufambitionen benötige das Unternehmen eine Aussicht auf anhaltend höhere Ãlpreise, sagte die Finanzchefin der Nachrichtenagentur Bloomberg./men/stw/jkr/he
HOUSTON (dpa-AFX) - Der US-Ãlkonzern Chevron
Produktionsunterbrechungen infolge des Iran-Kriegs wurden von den höheren Ãlpreisen finanziell deutlich abgefedert. Im Jahresvergleich ging der absolute Gewinn jedoch von 3,5 Milliarden Dollar auf 2,2 Milliarden Dollar zurück. Dazu trugen auch Rückstellungen für einen Rechtsstreit sowie Währungseffekte bei. Geld kosteten den Konzern auch Absicherungsgeschäfte für Ãltransporte, die noch nicht an ihrem Bestimmungsort angekommen waren. Positiv wirkten sich nach Aussage von Finanzchefin Eimear Bonner hingegen neben den hohen Ãlpreisen hohe Margen bei der Weiterverarbeitung in Raffinerien aus.
Im ersten Quartal kaufte Chevron Aktien für 2,5 Milliarden Dollar zurück. Das liegt hochgerechnet am unteren Ende der fürs Jahr weiter anvisierten Bandbreite von 10 bis 20 Milliarden Dollar. Für eine von Analysten spekulierte Anhebung der Rückkaufambitionen benötige das Unternehmen eine Aussicht auf anhaltend höhere Ãlpreise, sagte die Finanzchefin der Nachrichtenagentur Bloomberg./men/stw/jkr/he