ROUNDUP: Industrie-Recycler Befesa erhöht Ergebnisziel - überrascht im Quartal
LUXEMBURG (dpa-AFX) - Der Industrie-Recycler Befesa hat von gestiegenen Zinkpreisen und einer Erholung im Sekundäraluminiumgeschäft profitiert. Das dritte Quartal fiel besser als erwartet aus. Zudem erhielt Befesa in den USA eine Steuergutschrift. Deshalb erhöhte das Unternehmen die Prognose. Im dritten Quartal stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um gut sieben Prozent auf fast 312 Millionen Euro, wie das im SDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Luxemburg mitteilte.
Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) kletterte um fast zehn Prozent auf 67,8 Millionen Euro nach oben. Bei beiden Kennziffern hatten Analysten im Schnitt weniger auf dem Zettel. Der Gewinn unter dem Strich stieg um gut 11 Prozent auf 23 Millionen Euro.
Der Konzern erhöhte wegen des guten Verlaufs des dritten Quartals und eines Sondereffekts sein Gewinnziel für das Jahr. Wegen einer voraussichtlichen Steuerrückzahlung aus den USA geht Befesa-Chef Asier Zarraonandia nun für 2026 von einem bereinigten operativen Gewinn in Höhe von 286 bis 296 Millionen Euro aus.
Hintergrund ist ein vom früheren US-Präsidenten Joe Biden auf den Weg gebrachtes Klima- und Industrieförderprogramm namens Inflation Reduction Act. Befesa erwartet in diesem Zusammenhang aufgrund seiner US-Produktion von kritischen Materialien in seiner Zinkraffinerie in Mooresboro im US-Staat North Carolina für das vierte Quartal eine Steuergutschrift von umgerechnet rund 26 Millionen Euro.
Ohne die Steuergutschrift soll das operative Jahresergebnis 260 bis 270 Millionen Euro erreichen. Damit wurde das untere Ende der bisherigen Prognosespanne um 10 Millionen Euro angehoben.
"Dies spiegelt unsere Erwartung eines stärkeren vierten Quartals wider, getragen von steigenden Volumina, der anhaltenden Erholung des Sekundäraluminiumgeschäfts, dem aktuellen Zinkpreisumfeld sowie fortlaufenden Effizienzsteigerungen bei den operativen Kosten", sagte der Konzernchef der Mitteilung zufolge. Diesen positiven Effekten sollten wiederum höhere Belastungen durch Inflation und Kosten zum Teil entgegenwirken./tav/zb/he
LUXEMBURG (dpa-AFX) - Der Industrie-Recycler Befesa
Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) kletterte um fast zehn Prozent auf 67,8 Millionen Euro nach oben. Bei beiden Kennziffern hatten Analysten im Schnitt weniger auf dem Zettel. Der Gewinn unter dem Strich stieg um gut 11 Prozent auf 23 Millionen Euro.
Der Konzern erhöhte wegen des guten Verlaufs des dritten Quartals und eines Sondereffekts sein Gewinnziel für das Jahr. Wegen einer voraussichtlichen Steuerrückzahlung aus den USA geht Befesa-Chef Asier Zarraonandia nun für 2026 von einem bereinigten operativen Gewinn in Höhe von 286 bis 296 Millionen Euro aus.
Hintergrund ist ein vom früheren US-Präsidenten Joe Biden auf den Weg gebrachtes Klima- und Industrieförderprogramm namens Inflation Reduction Act. Befesa erwartet in diesem Zusammenhang aufgrund seiner US-Produktion von kritischen Materialien in seiner Zinkraffinerie in Mooresboro im US-Staat North Carolina für das vierte Quartal eine Steuergutschrift von umgerechnet rund 26 Millionen Euro.
Ohne die Steuergutschrift soll das operative Jahresergebnis 260 bis 270 Millionen Euro erreichen. Damit wurde das untere Ende der bisherigen Prognosespanne um 10 Millionen Euro angehoben.
"Dies spiegelt unsere Erwartung eines stärkeren vierten Quartals wider, getragen von steigenden Volumina, der anhaltenden Erholung des Sekundäraluminiumgeschäfts, dem aktuellen Zinkpreisumfeld sowie fortlaufenden Effizienzsteigerungen bei den operativen Kosten", sagte der Konzernchef der Mitteilung zufolge. Diesen positiven Effekten sollten wiederum höhere Belastungen durch Inflation und Kosten zum Teil entgegenwirken./tav/zb/he