ROUNDUP/Drohnenvorfall: Selenskyj spricht mit Finnlands Staatschef
KIEW (dpa-AFX) - Nach dem Absturz ukrainischer Drohnen in Finnland hat Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Telefonat mit seinem finnischen Kollegen Alexander Stubb geführt. "Natürlich haben wir den Drohnenvorfall erwähnt, der sich kürzlich auf dem Territorium Finnlands ereignet hat. Alex und ich sehen die Situation auf gleiche Weise", schrieb Selenskyj auf sozialen Netzwerken. Kiew werde alle notwendigen Informationen bereitstellen.
Ukraine entschuldigt sich bei Finnland
Parallel dazu teilte das ukrainische AuÃenministerium mit, dass Kiew sich für den Vorfall entschuldigt habe. "Wir können mit Sicherheit sagen, dass auf keinen Fall ukrainische Drohnen in Richtung Finnland geflogen sind", sagte AuÃenamtssprecher Heorhij Tychyj Journalisten in Kiew. Die wahrscheinlichste Variante sei, dass die Drohnen durch elektronische Störsignale der russischen Flugabwehr vom ursprünglichen Kurs abgebracht worden seien.
Tags zuvor waren mehrere ukrainische Drohnen östlich der finnischen Stadt Kouvola abgestürzt. Helsinki hatte die Luftraumverletzung als ernste Angelegenheit bezeichnet. Die Ukraine hatte zuvor mehrfach russische Ostseehäfen im Gebiet Leningrad angegriffen, um den russischen Export von Erdöl zu stören.
Bedauern über Drohnen-Vorfälle in Baltikum
Mehrere Drohnen waren dabei auch in den baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland abgestürzt. Darüber soll Kiew nach litauischen Angaben über diplomatische Kanäle sein Bedauern zum Ausdruck gebracht haben. Dies teilte die Präsidialkanzlei in Vilnius mit.
"Die primäre und grundlegende Ursache dieser Vorfälle ist Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine, der eine direkte Bedrohung für die umliegenden Staaten darstellt", hieà es in der Mitteilung weiter. "Die Ukraine hat das Recht, sich zu verteidigen"
Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen eine russische Invasion. Dabei greift das ukrainische Militär mit Drohnen und Raketen auch Ziele weit im russischen Hinterland an./ast/DP/zb
KIEW (dpa-AFX) - Nach dem Absturz ukrainischer Drohnen in Finnland hat Präsident Wolodymyr Selenskyj ein Telefonat mit seinem finnischen Kollegen Alexander Stubb geführt. "Natürlich haben wir den Drohnenvorfall erwähnt, der sich kürzlich auf dem Territorium Finnlands ereignet hat. Alex und ich sehen die Situation auf gleiche Weise", schrieb Selenskyj auf sozialen Netzwerken. Kiew werde alle notwendigen Informationen bereitstellen.
Ukraine entschuldigt sich bei Finnland
Parallel dazu teilte das ukrainische AuÃenministerium mit, dass Kiew sich für den Vorfall entschuldigt habe. "Wir können mit Sicherheit sagen, dass auf keinen Fall ukrainische Drohnen in Richtung Finnland geflogen sind", sagte AuÃenamtssprecher Heorhij Tychyj Journalisten in Kiew. Die wahrscheinlichste Variante sei, dass die Drohnen durch elektronische Störsignale der russischen Flugabwehr vom ursprünglichen Kurs abgebracht worden seien.
Tags zuvor waren mehrere ukrainische Drohnen östlich der finnischen Stadt Kouvola abgestürzt. Helsinki hatte die Luftraumverletzung als ernste Angelegenheit bezeichnet. Die Ukraine hatte zuvor mehrfach russische Ostseehäfen im Gebiet Leningrad angegriffen, um den russischen Export von Erdöl zu stören.
Bedauern über Drohnen-Vorfälle in Baltikum
Mehrere Drohnen waren dabei auch in den baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland abgestürzt. Darüber soll Kiew nach litauischen Angaben über diplomatische Kanäle sein Bedauern zum Ausdruck gebracht haben. Dies teilte die Präsidialkanzlei in Vilnius mit.
"Die primäre und grundlegende Ursache dieser Vorfälle ist Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine, der eine direkte Bedrohung für die umliegenden Staaten darstellt", hieà es in der Mitteilung weiter. "Die Ukraine hat das Recht, sich zu verteidigen"
Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen eine russische Invasion. Dabei greift das ukrainische Militär mit Drohnen und Raketen auch Ziele weit im russischen Hinterland an./ast/DP/zb