ROUNDUP: Aus für Zalando-Standort Erfurt besiegelt - Sozialplan steht
ERFURT (dpa-AFX) - Für das umkämpfte Zalando-Logistikzentrum in Erfurt ist ein millionenschwerer Sozialplan vereinbart worden - 2.100 Menschen verlieren ihre Arbeit. Nach monatelangem Tauziehen musste ein Spruch der Einigungsstelle gefällt werden, weil sich Management und Betriebsrat bis zuletzt nicht einigen konnten, teilte der Betriebsrat mit. Ein Unternehmenssprecher bestätigte den Abschluss eines Sozialplans.
Er regelt vor allem die Abfindungen für die Arbeitnehmer, die von der SchlieÃung des Logistikzentrums betroffen sind. Es bleibe bei dem Termin Ende September, sagte der Unternehmenssprecher. Gescheitert sind nach Angaben beider Seiten die Verhandlungen über einen Interessenausgleich.
Keine Transfergesellschaft für Zalando-Beschäftigte
Die Finanzierung einer Transfergesellschaft, die Beschäftigten Unterstützung beim Ãbergang in eine andere Arbeit geben sollte, sei von Zalando verweigert worden. Das Unternehmen sei nicht bereit gewesen, dafür zusätzliche Mittel zur Verfügung zu stellen. Der Betriebsrat nannte das Verhalten des Unternehmens "beschämend".
SchlieÃung kostet zweistelligen Millionenbetrag
Trotz Protesten von Betriebsrat, Gewerkschaften, Belegschaft und Kritik unter anderem der Thüringer Landesregierung hielt der Internet-Modehändler stets an seiner im Januar verkündeten Entscheidung fest, den Standort Erfurt aufzugeben.
Die Verhandlungen hatten sich lange hingezogen, das Arbeitsgericht Erfurt wurde eingeschaltet, schlieÃlich nahm eine vom Gericht eingesetzte Einigungsstelle die Arbeit auf.
Der Dax-Konzern Zalando hat Rückstellungen von 80 Millionen Euro für die SchlieÃung des Logistikzentrums in Thüringen gebildet, bestätigte ein Unternehmenssprecher. Das Geld sei für Abfindungen, potenziell aber auch für Mehrkosten beispielsweise durch den Einsatz von Zeitarbeitern gedacht.
Zalando hatte die StandortschlieÃung mit einer Neuausrichtung des konzerneigenen europaweiten Logistiknetzes nach der Ãbernahme von About You begründet. Ein neuer Logistikstandort entstehe in GieÃen./rot/DP/jha
ERFURT (dpa-AFX) - Für das umkämpfte Zalando
Er regelt vor allem die Abfindungen für die Arbeitnehmer, die von der SchlieÃung des Logistikzentrums betroffen sind. Es bleibe bei dem Termin Ende September, sagte der Unternehmenssprecher. Gescheitert sind nach Angaben beider Seiten die Verhandlungen über einen Interessenausgleich.
Keine Transfergesellschaft für Zalando-Beschäftigte
Die Finanzierung einer Transfergesellschaft, die Beschäftigten Unterstützung beim Ãbergang in eine andere Arbeit geben sollte, sei von Zalando verweigert worden. Das Unternehmen sei nicht bereit gewesen, dafür zusätzliche Mittel zur Verfügung zu stellen. Der Betriebsrat nannte das Verhalten des Unternehmens "beschämend".
SchlieÃung kostet zweistelligen Millionenbetrag
Trotz Protesten von Betriebsrat, Gewerkschaften, Belegschaft und Kritik unter anderem der Thüringer Landesregierung hielt der Internet-Modehändler stets an seiner im Januar verkündeten Entscheidung fest, den Standort Erfurt aufzugeben.
Die Verhandlungen hatten sich lange hingezogen, das Arbeitsgericht Erfurt wurde eingeschaltet, schlieÃlich nahm eine vom Gericht eingesetzte Einigungsstelle die Arbeit auf.
Der Dax
Zalando hatte die StandortschlieÃung mit einer Neuausrichtung des konzerneigenen europaweiten Logistiknetzes nach der Ãbernahme von About You begründet. Ein neuer Logistikstandort entstehe in GieÃen./rot/DP/jha