ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax stabilisiert sich über 26.000 Punkten
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat sich nach einer viertägigen Verlustserie am Freitag stabilisiert. Knapp eine Stunde nach Handelsbeginn stieg der deutsche Leitindex um 0,31 Prozent auf 26.063 Punkte. Damit schaffte er es nach Anlaufschwierigkeiten wieder über die viel beachtete Marke von 26.000 Punkten. Auf Wochensicht steuert der Index auf ein Minus von 1,4 Prozent zu.
Belastet hat in den vergangenen Tagen vor allem der Anstieg der Renditen an den Anleihemärkten. Bisher hält der Dax aber die 21-Tage-Linie, womit aus technischer Sicht der kurzfristige Trend intakt bleibt.
Der MDax der mittelgroÃen Unternehmen gewann am Freitagvormittag 0,58 Prozent auf 31.901 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,5 Prozent hoch.
Die internationalen Vorgaben gaben dem Dax keine klaren Impulse. Mit dem japanischen Nikkei 225 und dem südkoreanischen Kospi entwickelten sich die wichtigsten der technologielastigen asiatischen Indizes in unterschiedliche Richtungen. In den USA hatte am Vortag vor allem der Leitindex Dow Jones Industrial klar nachgegeben und der technologielastige Nasdaq 100 nach dem europäischen Handelsende sein Kursniveau unter dem Strich etwa gehalten.
Analyst Frank Sohlleder vom Broker Activtrades konstatierte mit Blick auf die vergangenen Tage einen "geordneten Rückzug" der Anleger, denen die zunehmende Volatilität am Anleihemarkt zu schaffen mache.
Experte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners erinnerte mit Blick auf die viertägige Dax-Verlustserie daran, dass es fünf negative Handelstage in Folge zuletzt im April gegeben habe. "Allerdings war das Handelsvolumen gestern das bislang zweitniedrigste in diesem Kalenderjahr. Es werden also weiterhin nur in geringem Stil Gewinne mitgenommen", relativierte er die jüngste Marktentwicklung.
Vor dem Wochenende standen einige Nachzügler der Unternehmensberichtssaison im Fokus. Ein trüberer Geschäftsausblick brockte dem Optikerkonzern Fielmann einen Kursrutsch von 7,3 Prozent ein. Zeitweise sackten die Aktien bis auf 37,95 Euro und damit ein Tief seit dem Frühjahr 2023 ab. Das Unternehmen war schon Anfang Juli mit den vorläufigen Halbjahreszahlen vorsichtiger geworden und hatte für Umsatz und bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) das untere Ende der Zielspannen in Aussicht gestellt.
Einem Händler zufolge liegen die bisherigen Konsensschätzungen für den Umsatz und die bereinigte Ebitda-Marge knapp über den oberen Enden der neuen Zielspannen. Dass Fielmann im zweiten Halbjahr weiterhin eine Beschleunigung des Umsatzwachstums erwartet, besänftigte den Markt nicht.
Der Ticketvermarkter und Veranstalter CTS Eventim berichtete für das zweite Quartal erneut ein prozentual zweistelliges Wachstum für den Umsatz und das bereinigte Ebitda. Im Vergleich zum Jahresauftakt schwächte sich die Dynamik jedoch ab. Händler sprachen von einem durchwachsenen Zwischenbericht mit einer enttäuschenden Margenentwicklung. Die Aktien verloren trotz der bestätigten Jahresprognose 5,4 Prozent.
Beim Dialyseanbieter FMC sorgte die Meldung, dass der Medizinkonzern Fresenius seinen Anteil weiter reduziert hat, für einen Kursrückgang um 0,8 Prozent. Der Gesundheitskonzern verkauft 7,8 Millionen Aktien im Wert von rund 300 Millionen Euro an ausgewählte institutionelle Investoren. Dies entspricht rund 2,9 Prozent des Grundkapitals an FMC. Die Fresenius-Titel zeigten sich davon unbewegt./gl/mis
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax
Belastet hat in den vergangenen Tagen vor allem der Anstieg der Renditen an den Anleihemärkten. Bisher hält der Dax aber die 21-Tage-Linie, womit aus technischer Sicht der kurzfristige Trend intakt bleibt.
Der MDax
Die internationalen Vorgaben gaben dem Dax keine klaren Impulse. Mit dem japanischen Nikkei 225
Analyst Frank Sohlleder vom Broker Activtrades konstatierte mit Blick auf die vergangenen Tage einen "geordneten Rückzug" der Anleger, denen die zunehmende Volatilität am Anleihemarkt zu schaffen mache.
Experte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners erinnerte mit Blick auf die viertägige Dax-Verlustserie daran, dass es fünf negative Handelstage in Folge zuletzt im April gegeben habe. "Allerdings war das Handelsvolumen gestern das bislang zweitniedrigste in diesem Kalenderjahr. Es werden also weiterhin nur in geringem Stil Gewinne mitgenommen", relativierte er die jüngste Marktentwicklung.
Vor dem Wochenende standen einige Nachzügler der Unternehmensberichtssaison im Fokus. Ein trüberer Geschäftsausblick brockte dem Optikerkonzern Fielmann
Einem Händler zufolge liegen die bisherigen Konsensschätzungen für den Umsatz und die bereinigte Ebitda-Marge knapp über den oberen Enden der neuen Zielspannen. Dass Fielmann im zweiten Halbjahr weiterhin eine Beschleunigung des Umsatzwachstums erwartet, besänftigte den Markt nicht.
Der Ticketvermarkter und Veranstalter CTS Eventim
Beim Dialyseanbieter FMC