ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Uneinheitlich in engen Grenzen
PARIS/LONDON/ZÃRICH (dpa-AFX) - Die europäischen Aktienmärkte haben zu Wochenbeginn uneinheitlich geschlossen. GröÃere Veränderungen im Vergleich zum Freitag gab es am Montag kaum. Insgesamt blieben die Anleger vorsichtig, denn für den Abend hat die US-Regierung eine Pressekonferenz angekündigt, um die "härtesten Sanktionen der Geschichte" gegen den Iran offiziell vorzustellen. Sowohl Finanzminister Scott Bessent als auch Präsident Donald Trump wollen sich äuÃern. Der Iran droht unterdessen mit VergeltungsmaÃnahmen.
Zudem wird auf den Quartalsbericht des KI-Chipriesen Nvidia am Mittwoch gewartet und auf Hinweise zur Zinspolitik während des Notenbanktreffens in Jackson Hole, das am Donnerstag beginnt.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,22 Prozent auf 6.447,98 Punkte. AuÃerhalb des Euroraums beendete der Schweizer Leitindex SMI den Tag mit minus 0,07 Prozent auf 14.447,19 Zähler fast unverändert. Der britische FTSE 100 stieg unterdessen um 0,35 Prozent auf 10.854,32 Zähler und profitierte laut Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets dabei vor allem "von anziehenden Preisen für Edel- und Basismetallwerte".
Von einem gleich dreifachen Belastungstest für die Märkte in dieser Woche sprach Marktexperte Jochen Stanzl von der Consors Bank mit Blick auf die anstehende Präzisierung der wirtschaftlichen US-Sanktionen gegen den Iran, die Zahlen des US-Chipgiganten Nvidia und das Notenbanktreffen. "Jedes dieser Ereignisse hat für sich betrachtet das Potenzial, neue Unruhe an den Märkten auszulösen."
Von der Rede des Fed-Chefs Kevin Warsh am Freitag erhofft der Markt Hinweise auf den weiteren Zinskurs der US-Notenbank angesichts hoher Ãlpreise und gestiegener Anleiherenditen. Entscheidend werde sein, ob dieser stärker über die Inflation oder über den Anleihemarkt besorgt sei, sagte Analyst Josh Gilbert von eToro.
Nach kräftig gestiegenen Ãlpreisen in der vergangenen Woche gaben diese wieder nach. Das sorgte dafür, dass der Ãl- und Gassektor Schlusslicht unter den Branchen in Europa war.
AuÃerdem schwächelte der Technologiesektor nach Erholungsgewinnen am Freitag. Negative Vorgaben aus Asien, die anstehenden Quartalszahlen von Nvidia - inklusive Spekulationen über Preiserhöhungen wegen steigender Kosten bei der KI-Chip-Koryphäe - verunsicherten. Infineon büÃten im EuroStoxx 3,2 Prozent ein und ASML 1,1 Prozent. In Paris ging es für STMicro um 2,0 Prozent abwärts.
Spitzenreiter unter den europäischen Branchen war der Reise- und Luftfahrtsektor. Er erholte sich weiter von seinen jüngsten Verlusten und profitierte vor allem den wieder etwas rückläufigen Ãlpreisen./ck/he
PARIS/LONDON/ZÃRICH (dpa-AFX) - Die europäischen Aktienmärkte haben zu Wochenbeginn uneinheitlich geschlossen. GröÃere Veränderungen im Vergleich zum Freitag gab es am Montag kaum. Insgesamt blieben die Anleger vorsichtig, denn für den Abend hat die US-Regierung eine Pressekonferenz angekündigt, um die "härtesten Sanktionen der Geschichte" gegen den Iran offiziell vorzustellen. Sowohl Finanzminister Scott Bessent als auch Präsident Donald Trump wollen sich äuÃern. Der Iran droht unterdessen mit VergeltungsmaÃnahmen.
Zudem wird auf den Quartalsbericht des KI-Chipriesen Nvidia am Mittwoch gewartet und auf Hinweise zur Zinspolitik während des Notenbanktreffens in Jackson Hole, das am Donnerstag beginnt.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50
Von einem gleich dreifachen Belastungstest für die Märkte in dieser Woche sprach Marktexperte Jochen Stanzl von der Consors Bank mit Blick auf die anstehende Präzisierung der wirtschaftlichen US-Sanktionen gegen den Iran, die Zahlen des US-Chipgiganten Nvidia
Von der Rede des Fed-Chefs Kevin Warsh am Freitag erhofft der Markt Hinweise auf den weiteren Zinskurs der US-Notenbank angesichts hoher Ãlpreise und gestiegener Anleiherenditen. Entscheidend werde sein, ob dieser stärker über die Inflation oder über den Anleihemarkt besorgt sei, sagte Analyst Josh Gilbert von eToro.
Nach kräftig gestiegenen Ãlpreisen in der vergangenen Woche gaben diese wieder nach. Das sorgte dafür, dass der Ãl- und Gassektor
AuÃerdem schwächelte der Technologiesektor
Spitzenreiter unter den europäischen Branchen war der Reise- und Luftfahrtsektor