ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Schwache Tech-Aktien drücken auf EuroStoxx 50
PARIS/LONDON/ZÃRICH (dpa-AFX) - Hohe Kursverluste vor allem im Technologiesektor haben am Dienstag die europäischen Börsen belastet. Der EuroStoxx 50 verlor 1,22 Prozent und schloss mit 6.319,86 Zählern. Allerdings hatte der Index in den vergangenen drei Börsentagen in Folge Rekordmarken aufgestellt.
Nach Geschäftszahlen des südkoreanischen Elektronik- und Chip-Giganten Samsung nahmen Investoren bei Tech-Aktien Kursgewinne mit. Ein Rekordergebnis hatte den Markt nicht überzeugen können. So büÃten Papiere von ASML 7,3 Prozent ein. Die Aktien des Ausrüsters der Chip-Branche sind im EuroStoxx 50 am schwersten gewichtet. Papiere von Infineon sackten um 8,3 Prozent ab.
Investoren stellten immer öfter die Frage, ob sich die steigenden Kapitalausgaben für Künstliche Intelligenz am Ende auszahlten, schrieb Analyst William Beavington von der US-Bank Jefferies. Das umso mehr, als die Investitionen zunehmend mittels Schulden finanziert würden.
AuÃerhalb des Euroraums sah es besser aus, auch weil dort Technologieaktien in den Indizes nicht so schwer gewichtet sind. So legte der defensiv ausgerichtete schweizerische SMI um 0,41 Prozent auf 14.360,45 Punkte zu. Der britische FTSE 100 beendete den Handel 0,13 Prozent höher bei 10.665,88 Zählern.
Während Technologiewerte unter Druck standen, flossen Mittel in andere Sektoren. So waren defensive Branchen wie Pharma und Lebensmittel gefragt.
Zu den europaweit stärksten Schwergewichten gehörten Carrefour mit einem Kursplus von 3,7 Prozent. Die Analysten der Bank RBC hatten die Aktie des Einzelhändlers unter die aussichtsreichsten europäischen Titel eingereiht.
Unter den ansonsten unspektakulären Ãlwerten zogen Shell um 3,4 Prozent an. Sie reagierten damit auf einen Zwischenbericht. Dieser deutet nach Ansicht von Analystin Lydia Rainforth der Barclays Bank auf starke Ergebnisse für das zweite Quartal hin./bek/he
PARIS/LONDON/ZÃRICH (dpa-AFX) - Hohe Kursverluste vor allem im Technologiesektor
Nach Geschäftszahlen des südkoreanischen Elektronik- und Chip-Giganten Samsung
Investoren stellten immer öfter die Frage, ob sich die steigenden Kapitalausgaben für Künstliche Intelligenz am Ende auszahlten, schrieb Analyst William Beavington von der US-Bank Jefferies. Das umso mehr, als die Investitionen zunehmend mittels Schulden finanziert würden.
AuÃerhalb des Euroraums sah es besser aus, auch weil dort Technologieaktien in den Indizes nicht so schwer gewichtet sind. So legte der defensiv ausgerichtete schweizerische SMI
Während Technologiewerte unter Druck standen, flossen Mittel in andere Sektoren. So waren defensive Branchen wie Pharma
Zu den europaweit stärksten Schwergewichten gehörten Carrefour
Unter den ansonsten unspektakulären Ãlwerten zogen Shell