ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Kaum verändert trotz Ãlpreisanstieg
PARIS/LONDON/ZÃRICH (dpa-AFX) - Europas Aktienmärkte haben am Montag einem abermaligen Anstieg der Ãlpreise getrotzt. Die wichtigsten Indizes bewegten sich kaum. Zwar hatte US-Präsident Donald Trump am Wochenende einen iranischen Vorschlag zur Wiedereröffnung der für den globalen Erdölhandel wichtigen StraÃe von Hormus als nicht annehmbar bezeichnet. Allerdings wird nach Angaben des US-Nachrichtenportals "Axios", das sich auf zwei verschiedene Quellen beruft, bereits ab Montag mit einer weiteren Runde indirekter Gespräche zwischen den beiden Kriegsparteien gerechnet.
Der EuroStoxx 50 gab geringfügig auf 6.301,28 Punkte nach. AuÃerhalb der Eurozone trat der Schweizer Leitindex SMI bei 13.942,91 Punkten nahezu auf der Stelle. Der britische FTSE 100 gab um 0,1 Prozent auf 10.684,88 Punkte nach.
"Insgesamt lässt sich sagen, dass die Wirtschaft widerstandsfähig ist, dass weiterhin in Künstliche Intelligenz investiert wird, und dass Aktien einen wirksamen Schutz vor Inflation bieten", sagte Gilles Guibout, Leiter des Aktienbereichs beim Vermögensverwalter BNP Paribas Asset Management. "Es könnte zwar einen Wendepunkt geben, einen Moment, in dem der Anstieg der Renditen am Anleihenmarkt der Wirtschaft schadet, aber soweit sind wir noch nicht."
In GroÃbritannien gab es bei Hausbau-Aktien Kursfeuerwerke. Die Papiere von Taylor Wimpey schnellten um 11,5 Prozent nach oben, die von Persimmon und Barratt Redrow sprangen um knapp 15 Prozent beziehungsweise fast 12 Prozent hoch. Zuvor hatte die britische Regierung ein Kreditprogramm für Erstkäufer neuer Häuser bekannt gegeben.
In diesem Umfeld legte der Index der europäischen Bauwerte Stoxx Europe 600 Construction & Materials um 0,3 Prozent zu. An die Spitze des Branchentableaus schaffte es der Sektor Persönliche Gebrauchsgüter und Haushaltswaren mit einem Plus von 1,1 Prozent.
Der Branchenindex der Ãl- und Gasproduzenten zog um 0,8 Prozent an. Im EuroStoxx gewannen die Aktien des italienischen Energie- und Rohstoffkonzerns Eni 2 Prozent.
Unter die gröÃten Verlierern in der Branchenübersicht sortierte sich der Index der Rohstoffwerte ein. Sein Kurs fiel um 1,1 Prozent, da durchwachsene Daten zur Entwicklung der Industrie Chinas die Preise für Metalle wie Kupfer nach unten gezogen hatten.
Unter den weiteren Verlierern war auch der Techwerte-Index, für den es um 0,2 Prozent nach unten ging. Etwas auf die Stimmung drückte letztlich, dass der ChatGPT-Entwickler OpenAI nach einem neuen Zwischenfall das Training seiner leistungsstärksten KI-Modelle ausgesetzt hatte. Bei dem Vorfall schaffte es ein KI-Modell in einem Test, Antworten von einem externen Chatbot zu bekommen, obwohl es eigentlich keinen Internet-Zugang haben sollte./la/he
PARIS/LONDON/ZÃRICH (dpa-AFX) - Europas Aktienmärkte haben am Montag einem abermaligen Anstieg der Ãlpreise getrotzt. Die wichtigsten Indizes bewegten sich kaum. Zwar hatte US-Präsident Donald Trump am Wochenende einen iranischen Vorschlag zur Wiedereröffnung der für den globalen Erdölhandel wichtigen StraÃe von Hormus als nicht annehmbar bezeichnet. Allerdings wird nach Angaben des US-Nachrichtenportals "Axios", das sich auf zwei verschiedene Quellen beruft, bereits ab Montag mit einer weiteren Runde indirekter Gespräche zwischen den beiden Kriegsparteien gerechnet.
Der EuroStoxx 50
"Insgesamt lässt sich sagen, dass die Wirtschaft widerstandsfähig ist, dass weiterhin in Künstliche Intelligenz investiert wird, und dass Aktien einen wirksamen Schutz vor Inflation bieten", sagte Gilles Guibout, Leiter des Aktienbereichs beim Vermögensverwalter BNP Paribas Asset Management. "Es könnte zwar einen Wendepunkt geben, einen Moment, in dem der Anstieg der Renditen am Anleihenmarkt der Wirtschaft schadet, aber soweit sind wir noch nicht."
In GroÃbritannien gab es bei Hausbau-Aktien Kursfeuerwerke. Die Papiere von Taylor Wimpey
In diesem Umfeld legte der Index der europäischen Bauwerte Stoxx Europe 600 Construction & Materials
Der Branchenindex der Ãl- und Gasproduzenten
Unter die gröÃten Verlierern in der Branchenübersicht sortierte sich der Index der Rohstoffwerte
Unter den weiteren Verlierern war auch der Techwerte-Index