ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Ãberwiegend leicht im Plus
PARIS/LONDON/ZÃRICH (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte sind am Dienstag mehrheitlich mit leichten Gewinnen aus dem Markt gegangen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss mit einem Plus von 0,15 Prozent bei 6.280,19 Punkten. AuÃerhalb des Euroraums stieg der britische FTSE 100 um 0,30 Prozent auf 10.529,39 Zähler. Dagegen sank der schweizerische SMI um 0,17 Prozent auf 14.241,77 Punkte.
Im Anlegerfokus stand die angespannte Lage in der Golfregion und die weiter gestiegenen Ãlpreise. Während das US-Militär im eskalierenden Konflikt um die StraÃe von Hormus weiter Ziele im Iran bombardiert, hat dieser in der Meerenge zwei Tanker mit Marschflugkörpern attackiert. Zudem ist die US-Seeblockade gegen Schiffe, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren, erneut in Kraft. "Die StraÃe von Hormus bleibt der Taktgeber für Ãlpreis, Inflation und Börsen", fasste Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets die Lage zusammen
Unterdessen ist US-Präsident Donald Trump nur einen Tag nach der Ankündigung einer Gebühr für die sichere Durchfahrt von Schiffen durch die StraÃe von Hormus wieder von seiner Idee abgerückt. Nach "äuÃerst produktiven Gesprächen" mit namentlich nicht genannten Vertretern von Staaten im Nahen Osten habe er beschlossen, die Gebühr "durch Handels- und Investitionsabkommen zu ersetzen, die die verschiedenen Golfstaaten mit den Vereinigten Staaten abschlieÃen werden", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.
Die Telekomwerte litten unter den Abgaben von Ericsson, die um fast 13 Prozent einknickten. Der Netzwerkausrüster hatte im zweiten Quartal auch wegen gestiegener Kosten weniger verdient. Nokia verloren 2,7 Prozent.
Auch der Luxussektor musste Federn lassen. Auffallend schwach waren EssilorLuxottica mit einem Abschlag von 2,5 Prozent. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hatte das Kursziel von 230 auf 200 Euro gesenkt und die Aktien von "Buy" auf "Neutral" abgestuft. Analyst Richard Felton kürzte seine Wachstumsschätzungen für den Optikkonzern. Das Geschäft mit KI-Brillen, das zuletzt für die anziehende Dynamik verantwortlich gewesen sei, stehe nun vor mehreren Problemen.
Zu den Gewinnern zählten dank der hohen Ãlpreise dagegen die Aktien der Ãlkonzerne. Auch mit den Stahlwerten ging es nach oben, die damit ihre jüngste Erholung fortsetzten. Sie profitierten erneut von protektionistischen MaÃnahmen der Europäischen Union (EU) für Stahlimporte. Hinzu kamen steigende Stahlpreise in der EU. ArcelorMittal zogen um 1,2 Prozent an./edh/he
PARIS/LONDON/ZÃRICH (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte sind am Dienstag mehrheitlich mit leichten Gewinnen aus dem Markt gegangen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50
Im Anlegerfokus stand die angespannte Lage in der Golfregion und die weiter gestiegenen Ãlpreise. Während das US-Militär im eskalierenden Konflikt um die StraÃe von Hormus weiter Ziele im Iran bombardiert, hat dieser in der Meerenge zwei Tanker mit Marschflugkörpern attackiert. Zudem ist die US-Seeblockade gegen Schiffe, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren, erneut in Kraft. "Die StraÃe von Hormus bleibt der Taktgeber für Ãlpreis, Inflation und Börsen", fasste Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets die Lage zusammen
Unterdessen ist US-Präsident Donald Trump nur einen Tag nach der Ankündigung einer Gebühr für die sichere Durchfahrt von Schiffen durch die StraÃe von Hormus wieder von seiner Idee abgerückt. Nach "äuÃerst produktiven Gesprächen" mit namentlich nicht genannten Vertretern von Staaten im Nahen Osten habe er beschlossen, die Gebühr "durch Handels- und Investitionsabkommen zu ersetzen, die die verschiedenen Golfstaaten mit den Vereinigten Staaten abschlieÃen werden", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.
Die Telekomwerte litten unter den Abgaben von Ericsson
Auch der Luxussektor musste Federn lassen. Auffallend schwach waren EssilorLuxottica
Zu den Gewinnern zählten dank der hohen Ãlpreise dagegen die Aktien der Ãlkonzerne. Auch mit den Stahlwerten ging es nach oben, die damit ihre jüngste Erholung fortsetzten. Sie profitierten erneut von protektionistischen MaÃnahmen der Europäischen Union (EU) für Stahlimporte. Hinzu kamen steigende Stahlpreise in der EU. ArcelorMittal