Regierung: Feindliche Ãbernahme der Commerzbank inakzeptabel
BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung reagiert skeptisch auf die Pläne der italienischen GroÃbank Unicredit zur Ãbernahme der Commerzbank . Noch gebe es lediglich Ankündigungen, aber kein förmliches Angebot dafür, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums in Berlin. Sollte es dazu kommen, sei es Sache des Vorstands und des Aufsichtsrats der Commerzbank, dieses Angebot zu prüfen und eine Empfehlung an die Aktionäre auszusprechen.
Zugleich machte der Sprecher aber klar, der Bund lehne eine "feindliche Ãbernahme" der Commerzbank weiterhin ab. "Der Bund unterstützt die Strategie der Eigenständigkeit der Commerzbank. Eine feindliche Ãbernahme wäre insbesondere mit Blick darauf, dass die Commerzbank eine systemrelevante Bank ist, nicht akzeptabel", sagte er.
Die Unicredit wirbt seit langem um die Commerzbank und kontrolliert 29,9 Prozent der Commerzbank-Anteile. Ab 30 Prozent wäre sie gesetzlich zu einer Ãbernahmeofferte verpflichtet. Der Bund hält zwölf Prozent an der zweitgröÃten deutschen Privatbank./tam/DP/men
BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung reagiert skeptisch auf die Pläne der italienischen GroÃbank Unicredit
Zugleich machte der Sprecher aber klar, der Bund lehne eine "feindliche Ãbernahme" der Commerzbank weiterhin ab. "Der Bund unterstützt die Strategie der Eigenständigkeit der Commerzbank. Eine feindliche Ãbernahme wäre insbesondere mit Blick darauf, dass die Commerzbank eine systemrelevante Bank ist, nicht akzeptabel", sagte er.
Die Unicredit wirbt seit langem um die Commerzbank und kontrolliert 29,9 Prozent der Commerzbank-Anteile. Ab 30 Prozent wäre sie gesetzlich zu einer Ãbernahmeofferte verpflichtet. Der Bund hält zwölf Prozent an der zweitgröÃten deutschen Privatbank./tam/DP/men