Pressestimme/'Sydney Morning Herald': Welt des Ãls wird nie wieder dieselbe sein
SYDNEY (dpa-AFX) - Zur Waffenruhe im Iran-Krieg und der geplanten Ãffnung der StraÃe von Hormus schreibt die australische Zeitung "Sydney Morning Herald" am Mittwoch:
"Mit der Waffenruhe - sofern sie hält - dürfte ein Teil des Ãls wieder flieÃen, vorausgesetzt, die Iraner halten ihr Versprechen ein, sichere Geleite durch die StraÃe zu gewährleisten. Bislang wurden dem Markt rund 40 Tage an Ãlversorgung entzogen - mindestens 400 Millionen Barrel -, so dass es Monate dauern könnte, bis der Markt wieder normal funktioniert. Das setzt allerdings voraus, dass der Konflikt dauerhaft endet und die freie Durchfahrt durch die Meerenge möglich ist. (...)
Es ist natürlich denkbar, dass die Waffenruhe nicht hält und der Iran die Meerenge erneut schlieÃt. In jedem Fall aber wird die Welt des Ãls nie wieder dieselbe sein, denn der Iran hat getan, womit er lange gedroht, aber was er nie zuvor umgesetzt hatte: Er hat seine Fähigkeit demonstriert, einen erheblichen Teil der weltweiten Ãlversorgung lahmzulegen.
(US-Präsident) Donald Trump könnte dank eines von ihm begonnenen Krieges, für den er bislang keine schlüssige Begründung geliefert hat, strukturell nicht nur die globalen Ãlpreise, sondern auch die Energiepreise in den USA erhöht haben - mit steigenden Inflationsraten und sinkenden Wachstumsraten sowohl weltweit als auch in den USA als Folge."/DP/zb
SYDNEY (dpa-AFX) - Zur Waffenruhe im Iran-Krieg und der geplanten Ãffnung der StraÃe von Hormus schreibt die australische Zeitung "Sydney Morning Herald" am Mittwoch:
"Mit der Waffenruhe - sofern sie hält - dürfte ein Teil des Ãls wieder flieÃen, vorausgesetzt, die Iraner halten ihr Versprechen ein, sichere Geleite durch die StraÃe zu gewährleisten. Bislang wurden dem Markt rund 40 Tage an Ãlversorgung entzogen - mindestens 400 Millionen Barrel -, so dass es Monate dauern könnte, bis der Markt wieder normal funktioniert. Das setzt allerdings voraus, dass der Konflikt dauerhaft endet und die freie Durchfahrt durch die Meerenge möglich ist. (...)
Es ist natürlich denkbar, dass die Waffenruhe nicht hält und der Iran die Meerenge erneut schlieÃt. In jedem Fall aber wird die Welt des Ãls nie wieder dieselbe sein, denn der Iran hat getan, womit er lange gedroht, aber was er nie zuvor umgesetzt hatte: Er hat seine Fähigkeit demonstriert, einen erheblichen Teil der weltweiten Ãlversorgung lahmzulegen.
(US-Präsident) Donald Trump könnte dank eines von ihm begonnenen Krieges, für den er bislang keine schlüssige Begründung geliefert hat, strukturell nicht nur die globalen Ãlpreise, sondern auch die Energiepreise in den USA erhöht haben - mit steigenden Inflationsraten und sinkenden Wachstumsraten sowohl weltweit als auch in den USA als Folge."/DP/zb