OTS: KfW / KfW Research: Künstliche Intelligenz kommt im Mittelstand immer ...
KfW Research: Künstliche Intelligenz kommt im Mittelstand immer
häufiger zum Einsatz
Frankfurt am Main (ots) -
- 20 Prozent der mittelständischen Unternehmen nutzen Künstliche Intelligenz
(KI)
- Vor allem gröÃere und international tätige Unternehmen wenden KI an
- Unternehmen mit eigener Forschung und Entwicklung sind in dem Bereich am
aktivsten
Der Anteil mittelständischer Unternehmen in Deutschland, die Künstliche
Intelligenz (KI) nutzen, ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen.
Während zwischen 2016 und 2018 nur vier Prozent der kleinen und mittleren Firmen
KI einsetzten, waren es zwischen 2022 und 2024 bereits 20 Prozent. In absoluten
Zahlen sind das knapp 780.000 Unternehmen. Dabei schreiten vor allem groÃe
Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden voran: Hier hatten zuletzt 36 Prozent
KI im Einsatz, nach nur sechs Prozent zwischen 2016 und 2018. Aber auch bei
kleinen Unternehmen mit unter fünf Beschäftigten nutzten in den Jahren 2022 bis
2024 immerhin 19 Prozent KI.
Das sind Ergebnisse einer Sonderauswertung des KfW-Mittelstandspanels, einer
jährlich durchgeführten repräsentativen Befragung mittelständischer Unternehmen
in Deutschland. Unter dem Begriff KI werden hier Computersysteme oder
Softwareprogramme gefasst, die in der Lage sind, selbständig zu handeln und sich
selbständig zu verbessern.
"Immer mehr mittelständische Unternehmen erkennen, dass sie sich mit dem Thema
Künstliche Intelligenz beschäftigen müssen, um in Zukunft nicht abgehängt zu
werden. Das ist eine positive Entwicklung", sagt Dr. Dirk Schumacher,
Chefvolkswirt der KfW. "Alleine schon der demografische Wandel und der damit
verbundene Schwund an Arbeitskräften macht es erforderlich, dass die Unternehmen
sich mit den Möglichkeiten, die KI bietet, vertraut machen."
Bezogen auf die verschiedenen Wirtschaftszweige weisen die wissensbasierten
Dienstleistungen mit 28 Prozent die höchste KI-Nutzerquote auf. Ein hoher
KI-Einsatz zeigt sich dabei etwa in der Werbung und Marktforschung, den
Informationsdienstleistungen und in der Unternehmensberatung. Auch im
Verarbeitenden Gewerbe mit intensiver Forschung und Entwicklung setzen mit 23
Prozent relativ viele Unternehmen KI-Anwendungen ein. Am seltensten kommt die
KI-Nutzung im Baugewerbe zum Einsatz - bei nur acht Prozent der Unternehmen.
Insgesamt nutzen Unternehmen, die Forschung und Entwicklung (FuE) treiben, KI
mit 53 Prozent nahezu dreimal häufiger als Unternehmen ohne FuE. Zudem spielt es
auch eine Rolle, wie intensiv und systematisch ein Unternehmen die
Digitalisierung angeht die Wahrscheinlichkeit der KI-Nutzung steigt, wenn ein
Unternehmen eine Digitalisierungsstrategie verfolgt.
Ebenfalls relevant ist, ob ein Unternehmen international tätig ist oder nicht.
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein international agierendes Unternehmen KI nutzt,
liegt um knapp das Doppelte höher als in Unternehmen, die ihren Absatzmarkt
ausschlieÃlich in einer Region von 50 Kilometern um ihren Standort haben.
"Unternehmen, die international tätig sind, stehen häufig unter einem gröÃeren
Wettbewerbsdruck als regional tätige Unternehmen. Die frühzeitige Ãbernahme
neuer Technologien ist für sie besonders wichtig, um im Wettbewerb zu bestehen",
sagt Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW.
Die Studie ist zu finden unter Fokus Volkswirtschaft | KfW (https://www.kfw.de/%
C3%9Cber-die-KfW/Service/Download-Center/Konzernthemen/Research/Fokus-Volkswirts
chaft/)
Die KfW unterstützt im Auftrag des Bundes den Mittelstand mit zahlreichen
Förderprogrammen. Weitere Informationen unter Wir stärken den Mittelstand (https
://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/Mittelstand-st%C3%A4rken.html
?kfwmc=kk.o.kfwon.presse.na.na.na.allgemein-sonstiges.mittelstand-staerken.press
emitteilung.na.na.journalisten.na)
Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt
Konzernkommunikation und Markensteuerung (KK), Nina Luttmer,
Tel. +49 69 7431 41336
E-Mail: mailto:nina.luttmer@kfw.de, Internet: http://www.kfw.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/41193/6214640
OTS: KfW
KfW Research: Künstliche Intelligenz kommt im Mittelstand immer
häufiger zum Einsatz
Frankfurt am Main (ots) -
- 20 Prozent der mittelständischen Unternehmen nutzen Künstliche Intelligenz
(KI)
- Vor allem gröÃere und international tätige Unternehmen wenden KI an
- Unternehmen mit eigener Forschung und Entwicklung sind in dem Bereich am
aktivsten
Der Anteil mittelständischer Unternehmen in Deutschland, die Künstliche
Intelligenz (KI) nutzen, ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen.
Während zwischen 2016 und 2018 nur vier Prozent der kleinen und mittleren Firmen
KI einsetzten, waren es zwischen 2022 und 2024 bereits 20 Prozent. In absoluten
Zahlen sind das knapp 780.000 Unternehmen. Dabei schreiten vor allem groÃe
Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden voran: Hier hatten zuletzt 36 Prozent
KI im Einsatz, nach nur sechs Prozent zwischen 2016 und 2018. Aber auch bei
kleinen Unternehmen mit unter fünf Beschäftigten nutzten in den Jahren 2022 bis
2024 immerhin 19 Prozent KI.
Das sind Ergebnisse einer Sonderauswertung des KfW-Mittelstandspanels, einer
jährlich durchgeführten repräsentativen Befragung mittelständischer Unternehmen
in Deutschland. Unter dem Begriff KI werden hier Computersysteme oder
Softwareprogramme gefasst, die in der Lage sind, selbständig zu handeln und sich
selbständig zu verbessern.
"Immer mehr mittelständische Unternehmen erkennen, dass sie sich mit dem Thema
Künstliche Intelligenz beschäftigen müssen, um in Zukunft nicht abgehängt zu
werden. Das ist eine positive Entwicklung", sagt Dr. Dirk Schumacher,
Chefvolkswirt der KfW. "Alleine schon der demografische Wandel und der damit
verbundene Schwund an Arbeitskräften macht es erforderlich, dass die Unternehmen
sich mit den Möglichkeiten, die KI bietet, vertraut machen."
Bezogen auf die verschiedenen Wirtschaftszweige weisen die wissensbasierten
Dienstleistungen mit 28 Prozent die höchste KI-Nutzerquote auf. Ein hoher
KI-Einsatz zeigt sich dabei etwa in der Werbung und Marktforschung, den
Informationsdienstleistungen und in der Unternehmensberatung. Auch im
Verarbeitenden Gewerbe mit intensiver Forschung und Entwicklung setzen mit 23
Prozent relativ viele Unternehmen KI-Anwendungen ein. Am seltensten kommt die
KI-Nutzung im Baugewerbe zum Einsatz - bei nur acht Prozent der Unternehmen.
Insgesamt nutzen Unternehmen, die Forschung und Entwicklung (FuE) treiben, KI
mit 53 Prozent nahezu dreimal häufiger als Unternehmen ohne FuE. Zudem spielt es
auch eine Rolle, wie intensiv und systematisch ein Unternehmen die
Digitalisierung angeht die Wahrscheinlichkeit der KI-Nutzung steigt, wenn ein
Unternehmen eine Digitalisierungsstrategie verfolgt.
Ebenfalls relevant ist, ob ein Unternehmen international tätig ist oder nicht.
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein international agierendes Unternehmen KI nutzt,
liegt um knapp das Doppelte höher als in Unternehmen, die ihren Absatzmarkt
ausschlieÃlich in einer Region von 50 Kilometern um ihren Standort haben.
"Unternehmen, die international tätig sind, stehen häufig unter einem gröÃeren
Wettbewerbsdruck als regional tätige Unternehmen. Die frühzeitige Ãbernahme
neuer Technologien ist für sie besonders wichtig, um im Wettbewerb zu bestehen",
sagt Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW.
Die Studie ist zu finden unter Fokus Volkswirtschaft | KfW (https://www.kfw.de/%
C3%9Cber-die-KfW/Service/Download-Center/Konzernthemen/Research/Fokus-Volkswirts
chaft/)
Die KfW unterstützt im Auftrag des Bundes den Mittelstand mit zahlreichen
Förderprogrammen. Weitere Informationen unter Wir stärken den Mittelstand (https
://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/Mittelstand-st%C3%A4rken.html
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Tel. +49 69 7431 41336
E-Mail: mailto:nina.luttmer@kfw.de, Internet: http://www.kfw.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/41193/6214640
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