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Lufthansa-Tochter mit Powerbank an Bord: Swiss-Flug mit Notsignal gelandet

ZÜRICH (dpa-AFX) - Mit Rauch an Bord musste zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen eine Maschine der Lufthansa -Tochter Swiss außerplanmäßig landen. Beide Male waren elektronische Geräte die Ursache, die seit Anfang des Jahres in der gesamten Lufthansa-Gruppe nicht mehr gebraucht werden dürfen, wie die Fluggesellschaft mitteilt.

Die am Sonntagabend in Zürich gestartete Maschine landete in den frühen Morgenstunden in Dublin, statt wie geplant nach Boston zu fliegen. "Grund dafür war eine Rauchentwicklung an Bord, die von einer Powerbank verursacht worden war", wie die Swiss mitteilt. Um Landepriorität zu erhalten, werde in solchen Fällen ein Notsignal abgesetzt, aber es handele sich nicht um eine Notlandung. Die 206 Passagiere wurden in Hotels gebracht, während die Fluggesellschaft sich um die Weiterreise kümmert, wie sie weiter sagt.

Auch Kopfhörer-Ladebox ist kleine Powerbank

Am 27. Juli 2026 war ein Swiss-Flug von Zürich nach New York wegen Rauchentwicklung in der Kabine außerplanmäßig in Bangor im US-Bundesstaat Maine gelandet. Ursache war eine Ladebox für Kopfhörer, die zwischen die Sitze gefallen und dort eingeklemmt und beschädigt worden war. So eine Box gilt wegen der Ladefunktion auch als Powerbank, wie Swiss sagt.

Powerbanks dürfen seit Januar in allen Airlines der Lufthansa-Gruppe nicht mehr an Bord gebraucht oder geladen werden. Sie können zwar im Handgepäck mitgeführt werden, dürfen aber nur am Körper getragen, in der Sitztasche oder unter dem Sitz verstaut werden, nicht im Handgepäckfach über den Sitzen./oe/DP/men