Ãlpreise legen zu - Venezuela weiter im Fokus
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ãlpreise sind am Donnerstag gestiegen. Bis zum späten Nachmittag haben die Notierungen die Gewinne aus dem frühen Handel weiter ausgebaut. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete zuletzt 61,06 US-Dollar und damit 1,10 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im Februar stieg um 95 Cent auf 56,94 Dollar.
Marktbeobachter sprachen von einer Gegenreaktion, nachdem im Verlauf der Woche Spekulationen auf ein steigendes Angebot aus Venezuela die Preise belastet hatten. Die USA hatten nur wenige Tage nach dem US-Militäreinsatz in Caracas direkt in die Ãlindustrie Venezuelas eingegriffen: Das südamerikanische Land werde zwischen 30 und 50 Millionen Barrel an sanktioniertem Ãl an die USA liefern, hatte US-Präsident Donald Trump am Dienstag angekündigt.
Nach Aussage des US-Energieministers Chris Wright planen die USA, den Verkauf von venezolanischem Ãl zu kontrollieren und würden zunächst gelagertes Rohöl anbieten wollen. Die staatliche Ãlgesellschaft Petroleos de Venezuela SA (PDVSA) gab zudem bekannt, dass sie mit Washington über den Verkauf von Rohöl verhandelt. Dabei soll sich am Abkommen mit Chevron orientiert werden, dem einzigen groÃen US-Ãlmulti, der in dem Land tätig ist. Laut einem Bericht des "Wall Street Journal" würden die USA im Rahmen dieses Plans eine gewisse Kontrolle über PDVSA erhalten./jkr/jha/
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ãlpreise sind am Donnerstag gestiegen. Bis zum späten Nachmittag haben die Notierungen die Gewinne aus dem frühen Handel weiter ausgebaut. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete zuletzt 61,06 US-Dollar und damit 1,10 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im Februar stieg um 95 Cent auf 56,94 Dollar.
Marktbeobachter sprachen von einer Gegenreaktion, nachdem im Verlauf der Woche Spekulationen auf ein steigendes Angebot aus Venezuela die Preise belastet hatten. Die USA hatten nur wenige Tage nach dem US-Militäreinsatz in Caracas direkt in die Ãlindustrie Venezuelas eingegriffen: Das südamerikanische Land werde zwischen 30 und 50 Millionen Barrel an sanktioniertem Ãl an die USA liefern, hatte US-Präsident Donald Trump am Dienstag angekündigt.
Nach Aussage des US-Energieministers Chris Wright planen die USA, den Verkauf von venezolanischem Ãl zu kontrollieren und würden zunächst gelagertes Rohöl anbieten wollen. Die staatliche Ãlgesellschaft Petroleos de Venezuela SA (PDVSA) gab zudem bekannt, dass sie mit Washington über den Verkauf von Rohöl verhandelt. Dabei soll sich am Abkommen mit Chevron orientiert werden, dem einzigen groÃen US-Ãlmulti, der in dem Land tätig ist. Laut einem Bericht des "Wall Street Journal" würden die USA im Rahmen dieses Plans eine gewisse Kontrolle über PDVSA erhalten./jkr/jha/