Ãlpreise legen wieder zu - US-Angriffe gegen den Iran
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ãlpreise sind am Dienstag gestiegen und haben einen Teil der jüngsten Verluste wieder wettgemacht. US-Militärschläge gegen den Iran haben die Hoffnung auf ein Abkommen zum Ende des Iran-Kriegs und zur Ãffnung der StraÃe von Hormus gedämpft. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der globalen Referenzsorte Brent zur Lieferung im Juli stieg um mehr als zwei Prozent auf 98,44 US-Dollar. Rohöl aus den USA wurde bei etwa 92 Dollar gehandelt.
Am Montag war der Preis für Ãl der Sorte Brent in der Spitze um etwa acht Dollar je Barrel gefallen und hatte bei knapp 96 Dollar den tiefsten Stand seit Mitte April erreicht. US-Präsident Donald Trump hatte ein mögliches Rahmenabkommen mit Teheran als "weitgehend" ausgehandelt bezeichnet und damit Hoffnung auf eine Entspannung im Nahen Osten geschürt.
Zuletzt war es aber erneut zu US-Angriffen gegen den Iran gekommen - in begrenztem AusmaÃ. Das US-Militär hat trotz der Waffenruhe im Süden des Irans Raketenstellungen angegriffen sowie im Bereich der StraÃe von Hormus Boote attackiert, die Minen in der Meerenge verlegen wollten. Die "Angriffe zur Selbstverteidigung" dienten dem Schutz der Truppen vor Bedrohungen durch das iranische Militär, sagte ein Sprecher des US-Militärs.
Unterdessen hat US-AuÃenminister Marco Rubio am Dienstag Reportern in Indien gesagt, dass die Verhandlungen noch "einige Tage in Anspruch nehmen" könnten. Derzeit würden beide Seiten über den Wortlaut eines ersten Dokuments beraten.
Der Iran-Krieg hatte Ende Februar begonnen. Im März waren die Ãlpreise stark gestiegen und für Rohöl der Sorte Brent wurde zeitweise mehr als 120 Dollar je Barrel gezahlt. Zuletzt hatten auch Meldungen über rasch schwindende Ãlreserven in groÃen Industriestaaten die Ãlpreise gestützt./jkr/zb
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ãlpreise sind am Dienstag gestiegen und haben einen Teil der jüngsten Verluste wieder wettgemacht. US-Militärschläge gegen den Iran haben die Hoffnung auf ein Abkommen zum Ende des Iran-Kriegs und zur Ãffnung der StraÃe von Hormus gedämpft. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der globalen Referenzsorte Brent zur Lieferung im Juli stieg um mehr als zwei Prozent auf 98,44 US-Dollar. Rohöl aus den USA wurde bei etwa 92 Dollar gehandelt.
Am Montag war der Preis für Ãl der Sorte Brent in der Spitze um etwa acht Dollar je Barrel gefallen und hatte bei knapp 96 Dollar den tiefsten Stand seit Mitte April erreicht. US-Präsident Donald Trump hatte ein mögliches Rahmenabkommen mit Teheran als "weitgehend" ausgehandelt bezeichnet und damit Hoffnung auf eine Entspannung im Nahen Osten geschürt.
Zuletzt war es aber erneut zu US-Angriffen gegen den Iran gekommen - in begrenztem AusmaÃ. Das US-Militär hat trotz der Waffenruhe im Süden des Irans Raketenstellungen angegriffen sowie im Bereich der StraÃe von Hormus Boote attackiert, die Minen in der Meerenge verlegen wollten. Die "Angriffe zur Selbstverteidigung" dienten dem Schutz der Truppen vor Bedrohungen durch das iranische Militär, sagte ein Sprecher des US-Militärs.
Unterdessen hat US-AuÃenminister Marco Rubio am Dienstag Reportern in Indien gesagt, dass die Verhandlungen noch "einige Tage in Anspruch nehmen" könnten. Derzeit würden beide Seiten über den Wortlaut eines ersten Dokuments beraten.
Der Iran-Krieg hatte Ende Februar begonnen. Im März waren die Ãlpreise stark gestiegen und für Rohöl der Sorte Brent wurde zeitweise mehr als 120 Dollar je Barrel gezahlt. Zuletzt hatten auch Meldungen über rasch schwindende Ãlreserven in groÃen Industriestaaten die Ãlpreise gestützt./jkr/zb