Ãlpreise legen wieder zu - Förderung auf wichtigen Ãlfeldern beeinträchtigt
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Am Dienstag sind die Ãlpreise nach einem Rückgang zu Beginn der Woche wieder gestiegen. Am Morgen wurde für ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im Mai 103,81 US-Dollar bezahlt und damit etwa dreieinhalb Prozent mehr als am Vortag. Das Hoch lag vor gut einer Woche bei knapp 120 Dollar. Am Montag war der Preis für Rohöl aus der Nordsee zeitweise bis auf 100 Dollar gesunken.
Zuletzt haben Angriffe des Irans die Ãlwirtschaft in der Region am Persischen Golf weiter beeinträchtigt. In den Vereinigten Arabischen Emirate wurde die Förderung im Shah-Ãlfeld eingestellt. Auch ein irakisches Ãlfeld sowie ein wichtiger Hafen der Emirate wurden von iranischen Drohnen und Raketen angegriffen.
Die Lage auf dem Ãlmarkt bleibt wegen der Furcht vor Lieferengpässen angespannt, nachdem der Krieg im Nahen Osten in seine dritte Woche geht. Die starken Einschränkungen des Schiffsverkehrs durch die StraÃe von Hormus am Persischen Golf beginnen sich vor allem auf Verbraucher in Asien auszuwirken, die auf die Ãllieferungen aus der Golfregion besonders angewiesen sind.
Dennoch zeigt sich am Ãlmarkt nach Einschätzung des Analysten Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners weiter die Hoffnung auf ein schnelles Ende des Iran-Kriegs. Er verweist darauf, dass die Preise für kurzfristig lieferbares Ãl deutlich höher sind als Preise mit längeren Lieferzeiten. Während die Preise mit Lieferung im Mai bei 100 Dollar und darüber liegen, kostet Rohöl auf dem Weltmarkt mit Lieferungen im September weniger als 90 Dollar.
Zuletzt hat auch die Internationale Energieagentur (IEA) nach dem Start der Freigabe strategischer Ãlreserven auf eine schnelle Beruhigung der Märkte gesetzt. "Angesichts dieser beispiellosen MaÃnahme hoffe ich sehr, dass sich die Lage rasch klärt, damit sich die Märkte wieder erholen können", sagte IEA-Chef Fatih Birol. "Dieses rasche Eingreifen der IEA wirkte beruhigend auf die Märkte."/jkr/stk
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Am Dienstag sind die Ãlpreise nach einem Rückgang zu Beginn der Woche wieder gestiegen. Am Morgen wurde für ein Barrel (159 Liter) der Nordsee-Sorte Brent zur Lieferung im Mai 103,81 US-Dollar bezahlt und damit etwa dreieinhalb Prozent mehr als am Vortag. Das Hoch lag vor gut einer Woche bei knapp 120 Dollar. Am Montag war der Preis für Rohöl aus der Nordsee zeitweise bis auf 100 Dollar gesunken.
Zuletzt haben Angriffe des Irans die Ãlwirtschaft in der Region am Persischen Golf weiter beeinträchtigt. In den Vereinigten Arabischen Emirate wurde die Förderung im Shah-Ãlfeld eingestellt. Auch ein irakisches Ãlfeld sowie ein wichtiger Hafen der Emirate wurden von iranischen Drohnen und Raketen angegriffen.
Die Lage auf dem Ãlmarkt bleibt wegen der Furcht vor Lieferengpässen angespannt, nachdem der Krieg im Nahen Osten in seine dritte Woche geht. Die starken Einschränkungen des Schiffsverkehrs durch die StraÃe von Hormus am Persischen Golf beginnen sich vor allem auf Verbraucher in Asien auszuwirken, die auf die Ãllieferungen aus der Golfregion besonders angewiesen sind.
Dennoch zeigt sich am Ãlmarkt nach Einschätzung des Analysten Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners weiter die Hoffnung auf ein schnelles Ende des Iran-Kriegs. Er verweist darauf, dass die Preise für kurzfristig lieferbares Ãl deutlich höher sind als Preise mit längeren Lieferzeiten. Während die Preise mit Lieferung im Mai bei 100 Dollar und darüber liegen, kostet Rohöl auf dem Weltmarkt mit Lieferungen im September weniger als 90 Dollar.
Zuletzt hat auch die Internationale Energieagentur (IEA) nach dem Start der Freigabe strategischer Ãlreserven auf eine schnelle Beruhigung der Märkte gesetzt. "Angesichts dieser beispiellosen MaÃnahme hoffe ich sehr, dass sich die Lage rasch klärt, damit sich die Märkte wieder erholen können", sagte IEA-Chef Fatih Birol. "Dieses rasche Eingreifen der IEA wirkte beruhigend auf die Märkte."/jkr/stk