Ãlpreise geben weiter nach - keine konkreten US-MaÃnahmen gegen den Iran
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ãlpreise sind am Dienstag weiter gefallen. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im Oktober wurde zu 91,29 US-Dollar gehandelt und damit ein Prozent niedriger als am Vortag. Nach einem deutlichen Preisanstieg in der vergangenen Woche zeigte sich seit Montag eine Gegenbewegung am Ãlmarkt.
Am Vorabend hatte eine mit Spannung erwartete Rede des US-Finanzministers Scott Bessent keine konkreten MaÃnahmen geliefert, mit denen die USA den Kriegsgegner Iran stärker unter Druck setzen will. Zuvor hatte die US-Regierung von einem "Wirtschaftskrieg" gegen den Iran gesprochen und damit gedroht, Teheran komplett von der Weltwirtschaft zu isolieren.
Die Ankündigung eines Wirtschaftskriegs gegen den Iran habe für viel Wirbel am Ãlmarkt gesorgt, sagte Anlagestratege Haris Khurshid vom Hedgefonds Karobaar Capital. Die jüngsten Aussagen aus den Reihen der US-Regierung würden aber keinen unmittelbaren Schock für das physische Angebot auf dem Ãlmarkt darstellen. "Solange Sekundärsanktionen nicht den Kreis derjenigen einschränken, die iranisches Rohöl kaufen, transportieren oder gar finanzieren dürfen, gibt es kaum einen Grund, einen weiteren geopolitischen Risikozuschlag einzupreisen", kommentierte der Experte.
Am Ãlmarkt bleibt die geopolitische Lage im Nahen Osten das bestimmende Thema. Die Aussicht, dass der Transportweg für Ãllieferungen aus den Fördergebieten am Persischen Golf durch die StraÃe von Hormus weiter blockiert bleibt, hatte die Ãlpreise in der vergangenen Woche deutlich steigen lassen. Seit Beginn des Jahres hat sich der Rohstoff etwa 50 Prozent verteuert./jkr/mis
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ãlpreise sind am Dienstag weiter gefallen. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im Oktober wurde zu 91,29 US-Dollar gehandelt und damit ein Prozent niedriger als am Vortag. Nach einem deutlichen Preisanstieg in der vergangenen Woche zeigte sich seit Montag eine Gegenbewegung am Ãlmarkt.
Am Vorabend hatte eine mit Spannung erwartete Rede des US-Finanzministers Scott Bessent keine konkreten MaÃnahmen geliefert, mit denen die USA den Kriegsgegner Iran stärker unter Druck setzen will. Zuvor hatte die US-Regierung von einem "Wirtschaftskrieg" gegen den Iran gesprochen und damit gedroht, Teheran komplett von der Weltwirtschaft zu isolieren.
Die Ankündigung eines Wirtschaftskriegs gegen den Iran habe für viel Wirbel am Ãlmarkt gesorgt, sagte Anlagestratege Haris Khurshid vom Hedgefonds Karobaar Capital. Die jüngsten Aussagen aus den Reihen der US-Regierung würden aber keinen unmittelbaren Schock für das physische Angebot auf dem Ãlmarkt darstellen. "Solange Sekundärsanktionen nicht den Kreis derjenigen einschränken, die iranisches Rohöl kaufen, transportieren oder gar finanzieren dürfen, gibt es kaum einen Grund, einen weiteren geopolitischen Risikozuschlag einzupreisen", kommentierte der Experte.
Am Ãlmarkt bleibt die geopolitische Lage im Nahen Osten das bestimmende Thema. Die Aussicht, dass der Transportweg für Ãllieferungen aus den Fördergebieten am Persischen Golf durch die StraÃe von Hormus weiter blockiert bleibt, hatte die Ãlpreise in der vergangenen Woche deutlich steigen lassen. Seit Beginn des Jahres hat sich der Rohstoff etwa 50 Prozent verteuert./jkr/mis