Ãlpreise geben auf hohen Niveau etwas nach
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ãlpreise haben am Donnerstag auf hohen Niveau etwas nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete 104,98 US-Dollar. Damit sank der Preis der Referenzsorte um 0,69 Prozent zum Vortag.
Der Ãlmarkt schaut den Besuch von US-Präsident Donald Trump bei Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping. Bei dem Treffen dürfte auch der Iran-Krieg eine Rolle spielen, nachdem mit der StraÃe von Hormus eine auch für China wichtige Handelsroute aus dem Persischen Golf seit Kriegsbeginn Ende Februar faktisch geschlossen ist.
Aus Sicht des Irans liegt die Blockade der StraÃe von Hormus vor allem an den USA. "Das Hindernis sind nicht wir, sondern die USA mit ihrer Blockade", sagte der iranische AuÃenminister Abbas Araghtschi am Rande des Treffens der Brics-AuÃenminister in Neu-Delhi dem Staatssender Press TV. "Was uns betrifft, so ist die StraÃe von Hormus für alle Handelsschiffe offen", sagte Araghtschi weiter, nur müsse eine Durchfahrt im Vorfeld mit den iranischen Seestreitkräften koordiniert werden.
Teheran betont stets, die StraÃe von Hormus sei nicht blockiert. Faktisch müssen sich Reedereien jedoch mit iranischen Kontaktstellen koordinieren und dürfen anschlieÃend nur einen Korridor nahe der iranischen Küste passieren. Dafür verlangt die iranische Führung hohe Gebühren. Völkerrechtlern zufolge verstoÃen solche Gebühren gegen das Recht auf Transitpassage. Die USA verhängten Mitte April ihrerseits eine Seeblockade gegen den Iran, um das Land unter anderem von Ãleinnahmen abzuschneiden./jsl/nas
x.xxxxsxxxx
NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ãlpreise haben am Donnerstag auf hohen Niveau etwas nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete 104,98 US-Dollar. Damit sank der Preis der Referenzsorte um 0,69 Prozent zum Vortag.
Der Ãlmarkt schaut den Besuch von US-Präsident Donald Trump bei Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping. Bei dem Treffen dürfte auch der Iran-Krieg eine Rolle spielen, nachdem mit der StraÃe von Hormus eine auch für China wichtige Handelsroute aus dem Persischen Golf seit Kriegsbeginn Ende Februar faktisch geschlossen ist.
Aus Sicht des Irans liegt die Blockade der StraÃe von Hormus vor allem an den USA. "Das Hindernis sind nicht wir, sondern die USA mit ihrer Blockade", sagte der iranische AuÃenminister Abbas Araghtschi am Rande des Treffens der Brics-AuÃenminister in Neu-Delhi dem Staatssender Press TV. "Was uns betrifft, so ist die StraÃe von Hormus für alle Handelsschiffe offen", sagte Araghtschi weiter, nur müsse eine Durchfahrt im Vorfeld mit den iranischen Seestreitkräften koordiniert werden.
Teheran betont stets, die StraÃe von Hormus sei nicht blockiert. Faktisch müssen sich Reedereien jedoch mit iranischen Kontaktstellen koordinieren und dürfen anschlieÃend nur einen Korridor nahe der iranischen Küste passieren. Dafür verlangt die iranische Führung hohe Gebühren. Völkerrechtlern zufolge verstoÃen solche Gebühren gegen das Recht auf Transitpassage. Die USA verhängten Mitte April ihrerseits eine Seeblockade gegen den Iran, um das Land unter anderem von Ãleinnahmen abzuschneiden./jsl/nas
x.xxxxsxxxx