Kenia besorgt wegen Landsleuten in Moskauer Ukraine-Krieg
MOSKAU (dpa-AFX) - Der kenianische Kabinettschef und AuÃenminister Musalia Mudavadi hat in Moskau seine Besorgnis wegen der Anwerbung von Kenianern für den russischen Krieg gegen die Ukraine geäuÃert. Das berichtete der russische AuÃenminister Sergej Lawrow nach dem Gespräch, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass meldete.
Lawrow wiegelte bei dem Problem aber ab. "Alle Bürger Kenias wie anderer Staaten nehmen an der militärischen Spezialoperation freiwillig teil in voller Ãbereinstimmung mit den russischen Gesetzen", sagte er. Diese sähen auch eine vorzeitige Auflösung der Verträge vor.
Mehr als 1.000 Kenianer nach Russland gelockt
Nach Angaben, die kürzlich im Parlament in Nairobi vorgelegt wurden, sind bislang etwa 1.000 Kenianer mit Jobangeboten nach Russland gelockt worden. Viele fanden sich dann in der Armee wieder und wurden in den Ukraine-Krieg geschickt. Kiew hat nach eigenen Angaben Kriegsgefangene aus Kenia und anderen Staaten Afrikas gemacht, wobei keine genaue Zahl genannt wird.
Mudavadi sprach vor der Reise von "Kenianern, die freiwillig oder unfreiwillig in das russische Militär eingereiht wurden". Seine Regierung werde verstärkt gegen irreführende Anwerbung und falsche Jobversprechen vorgehen./fko/DP/men
MOSKAU (dpa-AFX) - Der kenianische Kabinettschef und AuÃenminister Musalia Mudavadi hat in Moskau seine Besorgnis wegen der Anwerbung von Kenianern für den russischen Krieg gegen die Ukraine geäuÃert. Das berichtete der russische AuÃenminister Sergej Lawrow nach dem Gespräch, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass meldete.
Lawrow wiegelte bei dem Problem aber ab. "Alle Bürger Kenias wie anderer Staaten nehmen an der militärischen Spezialoperation freiwillig teil in voller Ãbereinstimmung mit den russischen Gesetzen", sagte er. Diese sähen auch eine vorzeitige Auflösung der Verträge vor.
Mehr als 1.000 Kenianer nach Russland gelockt
Nach Angaben, die kürzlich im Parlament in Nairobi vorgelegt wurden, sind bislang etwa 1.000 Kenianer mit Jobangeboten nach Russland gelockt worden. Viele fanden sich dann in der Armee wieder und wurden in den Ukraine-Krieg geschickt. Kiew hat nach eigenen Angaben Kriegsgefangene aus Kenia und anderen Staaten Afrikas gemacht, wobei keine genaue Zahl genannt wird.
Mudavadi sprach vor der Reise von "Kenianern, die freiwillig oder unfreiwillig in das russische Militär eingereiht wurden". Seine Regierung werde verstärkt gegen irreführende Anwerbung und falsche Jobversprechen vorgehen./fko/DP/men