Japans Exporte steigen kräftig - Nachfrage aus China beflügelt
TOKIO (dpa-AFX) - Japans Exporte sind im März angetrieben von der Nachfrage aus China kräftig gestiegen. Das Volumen der Ausfuhren habe sich im Jahresvergleich um 11,7 Prozent erhöht, wie das Finanzministerium am Mittwoch in Tokio mitteilte. Im Februar waren die japanischen Exporte nur um 4,0 Prozent gestiegen. Der Krieg im Nahen Osten mit der Blockade der für den Handel wichtigen StraÃe von Hormus zeigte bisher kaum Auswirkungen.
Die Exporte haben sich stärker erhöht, als Analysten erwartet hatten. Diese waren im Schnitt von einem Anstieg der Ausfuhren um 11,0 Prozent ausgegangen. Auch die Importe haben überraschend stark zugelegt. Hier meldete das Ministerium einen Zuwachs um 10,9 Prozent, während Analysten nur von 7,0 Prozent ausgegangen waren. Der bereinigte Handelsüberschuss betrug 90,7 Milliarden Yen (485 Millionen Euro).
Die Geschäfte mit China haben sich positiv auf den japanischen AuÃenhandel ausgewirkt, da die Beeinträchtigungen durch die Feiertage zum chinesischen Neujahr nachlieÃen. Japans Exporte nach China sind daher deutlich gestiegen, besonders bei den Lieferungen von Computerchips und elektronischen Bauteilen.
Der Iran-Krieg habe im März noch keine negativen Auswirkungen auf die Ãlimporte gezeigt, sagte Takeshi Minami, Chefökonom des Norinchukin Research Institute. Seiner Einschätzung nach waren viele Tanker bereits vor Kriegsbeginn in Richtung Japan ausgelaufen, und Rohöllieferungen nach Japan seien wohl noch bis in den März hinein erfolgt. Minami geht davon aus, dass sich die vollen Auswirkungen voraussichtlich erst in den April-Daten zeigen werden./jkr/nas
TOKIO (dpa-AFX) - Japans Exporte sind im März angetrieben von der Nachfrage aus China kräftig gestiegen. Das Volumen der Ausfuhren habe sich im Jahresvergleich um 11,7 Prozent erhöht, wie das Finanzministerium am Mittwoch in Tokio mitteilte. Im Februar waren die japanischen Exporte nur um 4,0 Prozent gestiegen. Der Krieg im Nahen Osten mit der Blockade der für den Handel wichtigen StraÃe von Hormus zeigte bisher kaum Auswirkungen.
Die Exporte haben sich stärker erhöht, als Analysten erwartet hatten. Diese waren im Schnitt von einem Anstieg der Ausfuhren um 11,0 Prozent ausgegangen. Auch die Importe haben überraschend stark zugelegt. Hier meldete das Ministerium einen Zuwachs um 10,9 Prozent, während Analysten nur von 7,0 Prozent ausgegangen waren. Der bereinigte Handelsüberschuss betrug 90,7 Milliarden Yen (485 Millionen Euro).
Die Geschäfte mit China haben sich positiv auf den japanischen AuÃenhandel ausgewirkt, da die Beeinträchtigungen durch die Feiertage zum chinesischen Neujahr nachlieÃen. Japans Exporte nach China sind daher deutlich gestiegen, besonders bei den Lieferungen von Computerchips und elektronischen Bauteilen.
Der Iran-Krieg habe im März noch keine negativen Auswirkungen auf die Ãlimporte gezeigt, sagte Takeshi Minami, Chefökonom des Norinchukin Research Institute. Seiner Einschätzung nach waren viele Tanker bereits vor Kriegsbeginn in Richtung Japan ausgelaufen, und Rohöllieferungen nach Japan seien wohl noch bis in den März hinein erfolgt. Minami geht davon aus, dass sich die vollen Auswirkungen voraussichtlich erst in den April-Daten zeigen werden./jkr/nas