Irans Armeesprecher: Keine Totalblockade der StraÃe von Hormus
TEHERAN (dpa-AFX) - Der Iran weist Berichte über eine vollständige Sperrung der StraÃe von Hormus zurück. Armeesprecher Abolfasl Schekartschi sagte im Staatsfernsehen: "Wir haben die StraÃe von Hormus nicht blockiert." Man lasse alle Schiffe passieren - mit Ausnahme von US- und israelischen Schiffen. "Die haben da nichts zu suchen", sagte Schekartschi. Zugleich räumte er ein, dass mitten im Krieg nicht allen Schiffen garantiert werden könne, keine Probleme zu bekommen.
Nach Einschätzung von US-Kriegsbeobachtern ist der Schiffsverkehr in der für den internationalen Energiehandel wichtigen StraÃe von Hormus um etwa 90 Prozent zurückgegangen. Solange es die militärischen Fähigkeiten des Irans zulieÃen, werde er weiter versuchen, den Schiffsverkehr durch die Meerenge zu stören, schrieb das US-Institut für Kriegsstudien (ISW) in einer Lage-Analyse. Das Vorgehen in der StraÃe von Hormus sei Teil der iranischen Strategie, auch den Golfstaaten Kosten für den Krieg aufzuerlegen.
Die StraÃe von Hormus ist das strategisch wichtigste Nadelöhr für den globalen Energiehandel. Sie ist die einzige Verbindung des Persischen Golfs mit den Weltmeeren. Am Golf von Persien liegen bedeutende Ãl- und Erdgasförderländer - auÃer dem Iran auch Saudi-Arabien, der Irak, Kuwait, Katar, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate./da/DP/jha
TEHERAN (dpa-AFX) - Der Iran weist Berichte über eine vollständige Sperrung der StraÃe von Hormus zurück. Armeesprecher Abolfasl Schekartschi sagte im Staatsfernsehen: "Wir haben die StraÃe von Hormus nicht blockiert." Man lasse alle Schiffe passieren - mit Ausnahme von US- und israelischen Schiffen. "Die haben da nichts zu suchen", sagte Schekartschi. Zugleich räumte er ein, dass mitten im Krieg nicht allen Schiffen garantiert werden könne, keine Probleme zu bekommen.
Nach Einschätzung von US-Kriegsbeobachtern ist der Schiffsverkehr in der für den internationalen Energiehandel wichtigen StraÃe von Hormus um etwa 90 Prozent zurückgegangen. Solange es die militärischen Fähigkeiten des Irans zulieÃen, werde er weiter versuchen, den Schiffsverkehr durch die Meerenge zu stören, schrieb das US-Institut für Kriegsstudien (ISW) in einer Lage-Analyse. Das Vorgehen in der StraÃe von Hormus sei Teil der iranischen Strategie, auch den Golfstaaten Kosten für den Krieg aufzuerlegen.
Die StraÃe von Hormus ist das strategisch wichtigste Nadelöhr für den globalen Energiehandel. Sie ist die einzige Verbindung des Persischen Golfs mit den Weltmeeren. Am Golf von Persien liegen bedeutende Ãl- und Erdgasförderländer - auÃer dem Iran auch Saudi-Arabien, der Irak, Kuwait, Katar, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate./da/DP/jha