Hubertus Heil: SPD muss 'klarer erkennbar sein'
BERLIN (dpa-AFX) - Der SPD-Politiker Hubertus Heil rät seiner Partei zu mehr eigenem Profil. Vorbild sei dabei auch Manuela Schwesig, die es geschafft habe, dass die AfD in Mecklenburg-Vorpommern nicht durchmarschiert sei, sagte Heil in der ARD-Sendung "Maischberger". "Das heiÃt, man kann Dinge schon ändern, wenn man glaubwürdige Leute hat, wenn man klar ist in der Sache und wenn man auch identifizierbar ist."
Problem sei nicht, dass die Menschen gegen Veränderung seien. "Die wollen Veränderung und die unterstützen die auch. Aber es muss klar werden, was das Ziel der Veränderung ist und dass es fair zugeht", sagte Heil.
Heil sieht Schwesig als gutes Beispiel
Die SPD müsse "klarer erkennbar sein", forderte Heil. "Ich habe jetzt erlebt, dass viele Menschen mir gesagt haben, wo ist denn meine Partei geblieben?" Es müsse insgesamt im Bund gelingen, was Manuela Schwesig geschafft habe. "Man kann von dem guten Beispiel auch lernen."
In der Personaldebatte der SPD signalisierte der frühere Bundesarbeitsminister zuvor Bereitschaft, ein Führungsamt in der Partei zu übernehmen. "Ich werde mich engagieren, wo ich gebraucht werde", sagte Heil dem "Stern". "Die SPD ist kein Selbstzweck und kein Privatbesitz und niemand hat einen Anspruch auf irgendeine Position."
Seit Wochen gelten die SPD-Chefs Bärbel Bas und Lars Klingbeil angesichts der schlechten Umfragewerte und der umstrittenen Reformpolitik der Bundesregierung als angezählt. Aus der Basis kommen Ablöseforderungen, Heil gilt als ein möglicher Nachfolger. Er war einer der Verlierer im SPD-Machtpoker nach der Bundestagswahl im vergangenen Jahr./cn/DP/nas
BERLIN (dpa-AFX) - Der SPD-Politiker Hubertus Heil rät seiner Partei zu mehr eigenem Profil. Vorbild sei dabei auch Manuela Schwesig, die es geschafft habe, dass die AfD in Mecklenburg-Vorpommern nicht durchmarschiert sei, sagte Heil in der ARD-Sendung "Maischberger". "Das heiÃt, man kann Dinge schon ändern, wenn man glaubwürdige Leute hat, wenn man klar ist in der Sache und wenn man auch identifizierbar ist."
Problem sei nicht, dass die Menschen gegen Veränderung seien. "Die wollen Veränderung und die unterstützen die auch. Aber es muss klar werden, was das Ziel der Veränderung ist und dass es fair zugeht", sagte Heil.
Heil sieht Schwesig als gutes Beispiel
Die SPD müsse "klarer erkennbar sein", forderte Heil. "Ich habe jetzt erlebt, dass viele Menschen mir gesagt haben, wo ist denn meine Partei geblieben?" Es müsse insgesamt im Bund gelingen, was Manuela Schwesig geschafft habe. "Man kann von dem guten Beispiel auch lernen."
In der Personaldebatte der SPD signalisierte der frühere Bundesarbeitsminister zuvor Bereitschaft, ein Führungsamt in der Partei zu übernehmen. "Ich werde mich engagieren, wo ich gebraucht werde", sagte Heil dem "Stern". "Die SPD ist kein Selbstzweck und kein Privatbesitz und niemand hat einen Anspruch auf irgendeine Position."
Seit Wochen gelten die SPD-Chefs Bärbel Bas und Lars Klingbeil angesichts der schlechten Umfragewerte und der umstrittenen Reformpolitik der Bundesregierung als angezählt. Aus der Basis kommen Ablöseforderungen, Heil gilt als ein möglicher Nachfolger. Er war einer der Verlierer im SPD-Machtpoker nach der Bundestagswahl im vergangenen Jahr./cn/DP/nas