Hochtief-Aktien immer wertvoller: Baukonzern jetzt im Dax
ESSEN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Baukonzern Hochtief ist seit heute im Dax . Das Unternehmen wird damit zu den 40 führenden börsennotierten Firmen in Deutschland gezählt. Hochtief verdrängt dort den Volkswagen-GroÃaktionär Porsche SE , der in den Index für mittelschwere Werte MDax zurückfällt. Hochtief steigt dagegen zum ersten Mal in den deutschen Leitindex auf. Wichtig sind die Ãnderungen vor allem für Fonds, die Indizes real nachbilden. Dort muss dann entsprechend umgeschichtet und umgewichtet werden.
Die Aufnahme in den Dax folgt genau festgelegten Regeln. Entscheidend für Auf- oder Abstieg sind der Wert der Streubesitzaktien an einem bestimmten Tag sowie die Handelsumsätze an der Börse. Alle drei Monate wird überprüft, welche Unternehmen in die Indizes Dax, TecDax, MDax und SDax aufgenommen werden oder sie verlassen müssen.
Hochtief baut viele Rechenzentren
Der Anfang Juni angekündigte Aufstieg von Hochtief in den Dax kommt nach einem starken Lauf der Aktien in den vergangenen Monaten nicht überraschend. Das Essener Unternehmen profitiert massiv vom Bau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) - vor allem in den Vereinigten Staaten - aber auch von milliardenschweren Infrastrukturprogrammen sowie steigenden Verteidigungsausgaben in vielen Ländern. Der Aktienkurs hat sich binnen eines Jahres mehr als verdreifacht.
Ein Börsenwert von knapp 40 Milliarden Euro reicht für den Dax, auch wenn nur circa 21 Prozent der Hochtief-Aktien im Streubesitz sind. Knapp 76 Prozent liegen in den Händen des spanischen Bau- und Infrastrukturriesen ACS, der schon seit Mitte 2011 bei Hochtief das Sagen hat. Die bei Hochtief gebündelten Geschäfte machen den GroÃteil der ACS-Aktivitäten aus. 2025 entfielen gut drei Viertel des ACS-Konzernumsatzes auf Hochtief-Unternehmen.
GröÃte Konzerngesellschaften sind Turner und Cimic
Die Hochtief AG in Essen ist die Konzernobergesellschaft für ein weltweit verzweigtes Geflecht von groÃen Baufirmen. Gebaut wird fast alles: Wolkenkratzer und Krankenhäuser, StraÃen und Brücken, Tunnel und Flughäfen. Aber auch Anlagen für die Energiewende wie Solarparks, Rechenzentren, Bergbauanlagen und militärische Infrastruktur errichten die zu Hochtief gehörenden Unternehmen. Den gröÃten Teil des Geschäfts macht der Baukonzern mit seinen Auslandstöchtern Turner (USA) und Cimic (Australien).
Ende 2025 beschäftigte der Konzern rund 61.500 Menschen, davon knapp 3.700 in Deutschland. Vorstandschef ist Juan SantamarÃa Cases, der auch CEO von ACS ist./tob/mne/DP/zb
ESSEN/FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Baukonzern Hochtief
Die Aufnahme in den Dax folgt genau festgelegten Regeln. Entscheidend für Auf- oder Abstieg sind der Wert der Streubesitzaktien an einem bestimmten Tag sowie die Handelsumsätze an der Börse. Alle drei Monate wird überprüft, welche Unternehmen in die Indizes Dax, TecDax
Hochtief baut viele Rechenzentren
Der Anfang Juni angekündigte Aufstieg von Hochtief in den Dax kommt nach einem starken Lauf der Aktien in den vergangenen Monaten nicht überraschend. Das Essener Unternehmen profitiert massiv vom Bau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) - vor allem in den Vereinigten Staaten - aber auch von milliardenschweren Infrastrukturprogrammen sowie steigenden Verteidigungsausgaben in vielen Ländern. Der Aktienkurs hat sich binnen eines Jahres mehr als verdreifacht.
Ein Börsenwert von knapp 40 Milliarden Euro reicht für den Dax, auch wenn nur circa 21 Prozent der Hochtief-Aktien im Streubesitz sind. Knapp 76 Prozent liegen in den Händen des spanischen Bau- und Infrastrukturriesen ACS
GröÃte Konzerngesellschaften sind Turner und Cimic
Die Hochtief AG in Essen ist die Konzernobergesellschaft für ein weltweit verzweigtes Geflecht von groÃen Baufirmen. Gebaut wird fast alles: Wolkenkratzer und Krankenhäuser, StraÃen und Brücken, Tunnel und Flughäfen. Aber auch Anlagen für die Energiewende wie Solarparks, Rechenzentren, Bergbauanlagen und militärische Infrastruktur errichten die zu Hochtief gehörenden Unternehmen. Den gröÃten Teil des Geschäfts macht der Baukonzern mit seinen Auslandstöchtern Turner (USA) und Cimic (Australien).
Ende 2025 beschäftigte der Konzern rund 61.500 Menschen, davon knapp 3.700 in Deutschland. Vorstandschef ist Juan SantamarÃa Cases, der auch CEO von ACS ist./tob/mne/DP/zb