Frankreichs Senat debattiert Social-Media-Verbot unter 15
PARIS (dpa-AFX) - Frankreichs Senat beschäftigt sich ab Dienstagnachmittag mit einem möglichen Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren. Das französische Oberhaus sieht dabei einige Ãnderungen an dem Verbot vor, für das die Nationalversammlung als zweite Parlamentskammer gestimmt hatte. Entsprechend könnte es noch eine Weile dauern, bis ein Verbot endgültig verabschiedet ist.
Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron will, dass die Regelung bereits zum nächsten Schuljahr greift. "Je mehr die Bildschirmzeit ansteigt, desto mehr fallen die Bildungsleistungen ab (...). Je mehr die Bildschirmzeit ansteigt, desto stärker nehmen Probleme bei der mentalen Gesundheit zu", hatte Macron gesagt.
Im Januar stimmte die Nationalversammlung für ein Verbot sozialer Netzwerke für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren. Im zuständigen Senatsausschuss wurden daran aber mehrere grundlegende Ãnderungen vorgenommen, etwa weil befürchtet wird, dass ein allgemeines Verbot nicht rechtmäÃig ist. Der Senat wird nunmehr darüber diskutieren, ob ganz bestimmte Plattformen verboten werden sollen und andere mit Erlaubnis der Eltern genutzt werden können./rbo/DP/zb
PARIS (dpa-AFX) - Frankreichs Senat beschäftigt sich ab Dienstagnachmittag mit einem möglichen Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren. Das französische Oberhaus sieht dabei einige Ãnderungen an dem Verbot vor, für das die Nationalversammlung als zweite Parlamentskammer gestimmt hatte. Entsprechend könnte es noch eine Weile dauern, bis ein Verbot endgültig verabschiedet ist.
Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron will, dass die Regelung bereits zum nächsten Schuljahr greift. "Je mehr die Bildschirmzeit ansteigt, desto mehr fallen die Bildungsleistungen ab (...). Je mehr die Bildschirmzeit ansteigt, desto stärker nehmen Probleme bei der mentalen Gesundheit zu", hatte Macron gesagt.
Im Januar stimmte die Nationalversammlung für ein Verbot sozialer Netzwerke für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren. Im zuständigen Senatsausschuss wurden daran aber mehrere grundlegende Ãnderungen vorgenommen, etwa weil befürchtet wird, dass ein allgemeines Verbot nicht rechtmäÃig ist. Der Senat wird nunmehr darüber diskutieren, ob ganz bestimmte Plattformen verboten werden sollen und andere mit Erlaubnis der Eltern genutzt werden können./rbo/DP/zb