EU verschiebt Verbotsplan für russische Ãlimporte
BRÃSSEL (dpa-AFX) - Nach Beginn des Iran-Kriegs verschiebt die EU-Kommission die Präsentation von Plänen für ein vollständiges und dauerhaftes Verbot von russischen Ãlimporten. Die ursprünglich für den 15. April geplante Vorlage wurde auf unbestimmte Zeit verschoben, wie aus einer Terminübersicht zu geplanten Initiativen der Brüsseler Behörde hervorgeht. Wann die MaÃnahmen stattdessen vorgestellt werden sollten, lieà eine Sprecherin auf Nachfrage offen. Auch Gründe für die Verschiebung nannte sie nicht.
Denkbar ist, dass die Situation auf dem weltweiten Ãlmarkt oder auch die Kritik des ungarischen Regierungschefs Viktor Orban eine Rolle spielen. Bis zuletzt bezogen noch Ungarn und die Slowakei Ãl aus Russland. 2022 hatte die EU ein weitgehendes Einfuhrverbot beschlossen, allerdings mit entsprechenden Ausnahmen.
GröÃte Versorgungsstörung
Infolge des Iran-Kriegs ist die weltweite Ãlversorgung unbeständig. Die Internationale Energieagentur IEA sprach Mitte des Monats von der "gröÃten Versorgungsstörung in der Geschichte des globalen Ãlmarktes". Die Golfstaaten haben die Ãlproduktion um mindestens zehn Millionen Barrel pro Tag heruntergefahren, hauptsächlich weil der Transport durch die StraÃe von Hormus fast zum Erliegen gekommen ist, so die IEA.
Vor dem Krieg wurden den Angaben zufolge täglich etwa 20 Millionen Barrel Ãl durch die Meeresenge transportiert, nun sei es nur mehr ein Rinnsal. Als Reaktion gab die IEA eine Rekordmenge strategischer Ãlreserven frei./rdz/DP/jha
BRÃSSEL (dpa-AFX) - Nach Beginn des Iran-Kriegs verschiebt die EU-Kommission die Präsentation von Plänen für ein vollständiges und dauerhaftes Verbot von russischen Ãlimporten. Die ursprünglich für den 15. April geplante Vorlage wurde auf unbestimmte Zeit verschoben, wie aus einer Terminübersicht zu geplanten Initiativen der Brüsseler Behörde hervorgeht. Wann die MaÃnahmen stattdessen vorgestellt werden sollten, lieà eine Sprecherin auf Nachfrage offen. Auch Gründe für die Verschiebung nannte sie nicht.
Denkbar ist, dass die Situation auf dem weltweiten Ãlmarkt oder auch die Kritik des ungarischen Regierungschefs Viktor Orban eine Rolle spielen. Bis zuletzt bezogen noch Ungarn und die Slowakei Ãl aus Russland. 2022 hatte die EU ein weitgehendes Einfuhrverbot beschlossen, allerdings mit entsprechenden Ausnahmen.
GröÃte Versorgungsstörung
Infolge des Iran-Kriegs ist die weltweite Ãlversorgung unbeständig. Die Internationale Energieagentur IEA sprach Mitte des Monats von der "gröÃten Versorgungsstörung in der Geschichte des globalen Ãlmarktes". Die Golfstaaten haben die Ãlproduktion um mindestens zehn Millionen Barrel pro Tag heruntergefahren, hauptsächlich weil der Transport durch die StraÃe von Hormus fast zum Erliegen gekommen ist, so die IEA.
Vor dem Krieg wurden den Angaben zufolge täglich etwa 20 Millionen Barrel Ãl durch die Meeresenge transportiert, nun sei es nur mehr ein Rinnsal. Als Reaktion gab die IEA eine Rekordmenge strategischer Ãlreserven frei./rdz/DP/jha