ETH Zürich eröffnet neuen Campus in Heilbronn
HEILBRONN (dpa-AFX) - Die ETH Zürich hat auch einen Standort in Deutschland. Die Eidgenössische Technische Hochschule eröffnete am Donnerstag in Heilbronn offiziell ihren neuen Campus. Nach dem 2010 gegründeten ETH-Center in Singapur wird der Standort im baden-württembergischen Heilbronn der zweite Ableger der ETH im Ausland. "Wir möchten hier einen Hub für die verantwortungsvolle digitale Transformation aufbauen", wurde ETH-Präsident Joël Mesot in einer Mitteilung der ETH Zürich vom Donnerstag zitiert.
Mitfinanziert wird der Aufbau durch die Stiftung des Lidl-Gründers Dieter Schwarz. Die in Heilbronn ansässige Stiftung sichert die Grundfinanzierung der Professuren in Heilbronn für einen Zeitraum von 30 Jahren. Insgesamt sollen in den kommenden Jahren 15 Professuren in Heilbronn angesiedelt werden. Sie sollen zu den Grundlagen der Künstlichen Intelligenz und der Cybersicherheit sowie zu gesellschaftlich relevanten Anwendungsfeldern forschen und lehren.
Die ersten Professorinnen und Professoren werden ab 2027 schrittweise ihre Tätigkeit aufnehmen. Erste Masterstudiengänge sind voraussichtlich ab 2028 geplant. Bis dahin bietet die ETH in Heilbronn unter anderem Summer Schools und Weiterbildungen an.
Vorerst ist die ETH im sogenannten HIP-Turm auf dem Bildungscampus Heilbronn untergebracht. Dort stehen ihr rund 1.300 Quadratmeter auf vier Stockwerken zur Verfügung. Ab 2030 soll die ETH eigene Gebäude auf dem Bildungscampus West beziehen. Auf dem Bildungscampus Heilbronn sind unter anderem auch die Technische Universität München, die Max-Planck-Gesellschaft und die Fraunhofer-Gesellschaft vertreten.
Bundesrat Albert Rösti würdigte das Projekt in seiner Ansprache als Wissenschafts- und Technologiestandort von internationaler Bedeutung. Die Forschungsgebiete des neuen Campus würden die kommenden Jahre prägen und revolutionieren, wurde Rösti zitiert.
Anwesend an der Eröffnungsfeier waren auch die Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation, Martina Hirayama, die deutsche Wirtschaftsministerin Katherina Reiche sowie Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Petra Olschowski./AWP/jha
HEILBRONN (dpa-AFX) - Die ETH Zürich hat auch einen Standort in Deutschland. Die Eidgenössische Technische Hochschule eröffnete am Donnerstag in Heilbronn offiziell ihren neuen Campus. Nach dem 2010 gegründeten ETH-Center in Singapur wird der Standort im baden-württembergischen Heilbronn der zweite Ableger der ETH im Ausland. "Wir möchten hier einen Hub für die verantwortungsvolle digitale Transformation aufbauen", wurde ETH-Präsident Joël Mesot in einer Mitteilung der ETH Zürich vom Donnerstag zitiert.
Mitfinanziert wird der Aufbau durch die Stiftung des Lidl-Gründers Dieter Schwarz. Die in Heilbronn ansässige Stiftung sichert die Grundfinanzierung der Professuren in Heilbronn für einen Zeitraum von 30 Jahren. Insgesamt sollen in den kommenden Jahren 15 Professuren in Heilbronn angesiedelt werden. Sie sollen zu den Grundlagen der Künstlichen Intelligenz und der Cybersicherheit sowie zu gesellschaftlich relevanten Anwendungsfeldern forschen und lehren.
Die ersten Professorinnen und Professoren werden ab 2027 schrittweise ihre Tätigkeit aufnehmen. Erste Masterstudiengänge sind voraussichtlich ab 2028 geplant. Bis dahin bietet die ETH in Heilbronn unter anderem Summer Schools und Weiterbildungen an.
Vorerst ist die ETH im sogenannten HIP-Turm auf dem Bildungscampus Heilbronn untergebracht. Dort stehen ihr rund 1.300 Quadratmeter auf vier Stockwerken zur Verfügung. Ab 2030 soll die ETH eigene Gebäude auf dem Bildungscampus West beziehen. Auf dem Bildungscampus Heilbronn sind unter anderem auch die Technische Universität München, die Max-Planck-Gesellschaft und die Fraunhofer-Gesellschaft vertreten.
Bundesrat Albert Rösti würdigte das Projekt in seiner Ansprache als Wissenschafts- und Technologiestandort von internationaler Bedeutung. Die Forschungsgebiete des neuen Campus würden die kommenden Jahre prägen und revolutionieren, wurde Rösti zitiert.
Anwesend an der Eröffnungsfeier waren auch die Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation, Martina Hirayama, die deutsche Wirtschaftsministerin Katherina Reiche sowie Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Petra Olschowski./AWP/jha