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Devisen: Eurokurs steigt zum US-Dollar - Schwache US-Konjunkturdaten

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Freitag gestiegen. Schwache Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten hatten die US-Währung zeitweise recht deutlich belastet. In der Spitze hatte der Euro bis auf 1,1586 US-Dollar zugelegt. Zuletzt wurde die europäische Gemeinschaftswährung wieder etwas darunter bei 1,1565 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1567 (Donnerstag: 1,1534) Dollar festgesetzt.

Die US-Einzelhandelsumsätze waren im Juli unerwartet und merklich gefallen. Vor allem die sinkenden Benzinpreise hätten das Umsatzergebnis im Juli belastet, kommentierte Helaba-Analyst Ralf Umlauf. "Ein nennenswerter Effekt wegen der Fußball-WM in den USA ist nicht zu konstatieren." Die Erwartung auf eine Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank Fed dürfte weiter gedämpft werden.

Zudem hatte sich das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima im August deutlich eingetrübt. Sowohl die Erwartungen der Verbraucher als auch die Bewertung der aktuellen Lage verschlechterten sich deutlich. Vor allem bei Gruppen, die besonders anfällig für einen durch die Inflation bedingten Kaufkraftverlust sind, verschlechterte sich die Stimmung. Die kurzfristigen Inflationserwartungen der Verbraucher zogen auf hohem Niveau etwas an./jsl/he/ajx/he