Devisen: Euro weitet im US-Handel Verluste zum US-Dollar aus
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Donnerstag im US-Handel noch etwas tiefer gefallen. Die Marke von 1,16 US-Dollar wurde unterschritten. Am Devisenmarkt bleibt der Iran-Krieg mit höheren Ãl- und Gaspreisen das bestimmende Thema. Entsprechend ist der Dollar als Krisenwährung gefragt. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1575 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,1618 Dollar festgesetzt.
Die starke Verteuerung von Rohöl und Erdgas "weckt Inflationssorgen und die Angst davor, dass die Notenbanken die bisher als möglich erachteten Zinssenkungen verschieben oder die Leitzinsen sogar erhöhen", heiÃt es in einer Einschätzung der Landesbank Hessen-Thüringen, Helaba. Nachdem am Mittwoch der Ãlpreisanstieg gestoppt hatte, legen die Preise für Ãl und Gas inzwischen wieder deutlich zu.
Wenn der Krieg lange dauere, wären die Auswirkungen für die Konjunktur "nicht gut", sagte Bundesbankpräsident Joachim Nagel. "Auch würden dauerhaft erhöhte Energiepreise langfristig auf die Inflation durchschlagen." Für Prognosen sei es aber noch zu früh. Der EZB-Rat bleibe wachsam./ck/jha/
NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro
Die starke Verteuerung von Rohöl und Erdgas "weckt Inflationssorgen und die Angst davor, dass die Notenbanken die bisher als möglich erachteten Zinssenkungen verschieben oder die Leitzinsen sogar erhöhen", heiÃt es in einer Einschätzung der Landesbank Hessen-Thüringen, Helaba. Nachdem am Mittwoch der Ãlpreisanstieg gestoppt hatte, legen die Preise für Ãl und Gas inzwischen wieder deutlich zu.
Wenn der Krieg lange dauere, wären die Auswirkungen für die Konjunktur "nicht gut", sagte Bundesbankpräsident Joachim Nagel. "Auch würden dauerhaft erhöhte Energiepreise langfristig auf die Inflation durchschlagen." Für Prognosen sei es aber noch zu früh. Der EZB-Rat bleibe wachsam./ck/jha/