Deutsche Anleihen: Kursverluste - Ãlpreisanstieg nach Trump-Aussagen belastet
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben am Mittwoch angesichts deutlich gestiegener Ãlpreise nachgegeben. US-Präsident Donald Trump sieht ein Ende des Waffenstillstands mit dem Iran. Der richtungweisende Euro-Bund-Future sank am Nachmittag um 0,48 Prozent auf 125,11 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg auf 3,09 Prozent.
Bei einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte sagte US-Präsident Donald Trump, dass die Waffenruhe mit dem Iran aus seiner Sicht beendet sei, schloss die Tür für weitere Verhandlungen jedoch nicht ganz. In der Nacht auf Mittwoch bombardierten die USA in Reaktion auf die Attacken gegen Tanker Ziele im Iran. Zudem setzte sie Sanktionen auf iranisches Ãl wieder in Kraft. Trump drohte Teheran mit weiteren Angriffen. Das US-Militär habe den Iran mit seinen Attacken vergangene Nacht "hart getroffen" und "wir werden sie höchstwahrscheinlich auch heute Nacht wieder hart treffen." Auch eine erneute Blockade der StraÃe von Hormus durch die USA erwägt Trump.
Belastet wurden die Anleihen durch die daraufhin deutlichen gestiegenen Ãlpreise. Dies schürt erneut Inflationserwartungen und erhöht die Erwartung steigender Leitzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Notenbank hat bereits im Juni den Leitzins angehoben. In allen Ländern der Eurozone legten die Renditen daher deutlich zu.
Beachtet wurden auch die Drohungen vom Trump gegenüber Spanien. Er will allen Handel mit dem Land beenden. Auf einer Pressekonferenz beim Nato-Gipfel in Ankara sagte Trump: "Ich will mit ihnen keinen Handel mehr treiben." Trump zeigte sich - wie schon beim Nato-Gipfel im vergangenen Jahr - grundsätzlich über den Kurs von Nato-Partner Spanien verärgert./jsl/he
FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutscher Staatsanleihen haben am Mittwoch angesichts deutlich gestiegener Ãlpreise nachgegeben. US-Präsident Donald Trump sieht ein Ende des Waffenstillstands mit dem Iran. Der richtungweisende Euro-Bund-Future
Bei einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte sagte US-Präsident Donald Trump, dass die Waffenruhe mit dem Iran aus seiner Sicht beendet sei, schloss die Tür für weitere Verhandlungen jedoch nicht ganz. In der Nacht auf Mittwoch bombardierten die USA in Reaktion auf die Attacken gegen Tanker Ziele im Iran. Zudem setzte sie Sanktionen auf iranisches Ãl wieder in Kraft. Trump drohte Teheran mit weiteren Angriffen. Das US-Militär habe den Iran mit seinen Attacken vergangene Nacht "hart getroffen" und "wir werden sie höchstwahrscheinlich auch heute Nacht wieder hart treffen." Auch eine erneute Blockade der StraÃe von Hormus durch die USA erwägt Trump.
Belastet wurden die Anleihen durch die daraufhin deutlichen gestiegenen Ãlpreise. Dies schürt erneut Inflationserwartungen und erhöht die Erwartung steigender Leitzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Notenbank hat bereits im Juni den Leitzins angehoben. In allen Ländern der Eurozone legten die Renditen daher deutlich zu.
Beachtet wurden auch die Drohungen vom Trump gegenüber Spanien. Er will allen Handel mit dem Land beenden. Auf einer Pressekonferenz beim Nato-Gipfel in Ankara sagte Trump: "Ich will mit ihnen keinen Handel mehr treiben." Trump zeigte sich - wie schon beim Nato-Gipfel im vergangenen Jahr - grundsätzlich über den Kurs von Nato-Partner Spanien verärgert./jsl/he