Bitcoin setzt Erholung fort
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Bitcoin hat am Freitag erneut etwas zugelegt. Die älteste und bekannteste Kryptowährung setzte so ihre Erholung vom Vortag fort. Am Mittag kostete sie auf der Plattform Bitstamp 61.957 US-Dollar. Am Mittwoch war der Bitcoin noch bis auf 57.735 Dollar gefallen. Dies war der niedrigste Stand seit September 2024. Anfang Juni hatte die Kryptowährung noch deutlich mehr als 70.000 Dollar gekostet.
"Auslöser der jüngsten Kursgewinne sind vor allem schwächere US-Arbeitsmarktdaten, die die Sorgen vor weiteren Zinserhöhungen gedämpft und die Hoffnung auf eine weniger restriktive Geldpolitik gestärkt haben", kommentierte Timo Emden von Emden Research. Der Bitcoin wirft keine Zinsen ab. Daher hatte die zuvor gestiegene Aussicht auf Leitzinsanhebungen in den USA den Bitcoin belastet. Der Beschäftigungsaufbau in den USA hat sich stärker als erwartet abgeschwächt.
"Anleger sollten die jüngsten Jobdaten in Bezug auf mögliche Zinspausen in den USA nicht überbewerten", schreibt Emden. "Am Markt lautet weiterhin die Devise: aufgeschoben ist nicht aufgehoben." Erst jüngst hatte US-Notenbankchef Kevin Warsh bei seinem ersten Auftritt als Vorsitzender der Notenbank die Bedeutung der Preisstabilität besonders hervorgehoben./jsl/jha/
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Bitcoin hat am Freitag erneut etwas zugelegt. Die älteste und bekannteste Kryptowährung setzte so ihre Erholung vom Vortag fort. Am Mittag kostete sie auf der Plattform Bitstamp 61.957 US-Dollar. Am Mittwoch war der Bitcoin noch bis auf 57.735 Dollar gefallen. Dies war der niedrigste Stand seit September 2024. Anfang Juni hatte die Kryptowährung noch deutlich mehr als 70.000 Dollar gekostet.
"Auslöser der jüngsten Kursgewinne sind vor allem schwächere US-Arbeitsmarktdaten, die die Sorgen vor weiteren Zinserhöhungen gedämpft und die Hoffnung auf eine weniger restriktive Geldpolitik gestärkt haben", kommentierte Timo Emden von Emden Research. Der Bitcoin wirft keine Zinsen ab. Daher hatte die zuvor gestiegene Aussicht auf Leitzinsanhebungen in den USA den Bitcoin belastet. Der Beschäftigungsaufbau in den USA hat sich stärker als erwartet abgeschwächt.
"Anleger sollten die jüngsten Jobdaten in Bezug auf mögliche Zinspausen in den USA nicht überbewerten", schreibt Emden. "Am Markt lautet weiterhin die Devise: aufgeschoben ist nicht aufgehoben." Erst jüngst hatte US-Notenbankchef Kevin Warsh bei seinem ersten Auftritt als Vorsitzender der Notenbank die Bedeutung der Preisstabilität besonders hervorgehoben./jsl/jha/