Ãbernachtungsrekord auf Campingplätzen - Ostsee vorn
WIESBADEN (dpa-AFX) - Auf den deutschen Campingplätzen haben im vergangenen Jahr so viele Menschen übernachtet wie nie zuvor. Die Betreiber meldeten 44,7 Millionen Ãbernachtungen, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Das waren 4,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor und fast ein Viertel (24,9 Prozent) mehr als im Vor-Corona-Jahr 2019. Die Ãbernachtungszahlen haben sich damit auch wegen des Wohnmobil-Booms innerhalb von 20 Jahren mehr als verdoppelt.
Während der Covid-Pandemie hatte Camping einen zusätzlichen Schub erhalten. Jede neunte Ãbernachtung in gröÃeren Beherbergungsbetrieben mit mindestens zehn Betten entfiel im Corona-Jahr 2020 auf Campingplätze. Inzwischen ist der Anteil auf rund 9,0 Prozent zurückgegangen.
Preise für Camping steigen stärker als Inflation
Die mit Abstand beliebteste Campingregion blieb die Ostseeküste mit 3,4 Millionen Ãbernachtungen in Schleswig-Holstein und 3,1 Millionen in Mecklenburg-Vorpommern. Auf den Plätzen folgen der Schwarzwald mit 2,6 Millionen und die niedersächsische Nordseeküste mit 2,0 Millionen.
An dem Boom haben auch überdurchschnittliche Preiserhöhungen nichts geändert. So waren Wohnmobilplätze im vergangenen Jahr fast ein Drittel (32,2) Prozent teurer als im Jahr 2020. Die allgemeinen Camping-Gebühren sind um 28,7 Prozent gestiegen. Zum Vergleich: Ãber alle Formen von Unterkünften hinweg haben sich Ãbernachtungen im selben Zeitraum um 26,9 Prozent verteuert, die Verbraucherpreise stiegen um 21,9 Prozent./ceb/DP/stw
WIESBADEN (dpa-AFX) - Auf den deutschen Campingplätzen haben im vergangenen Jahr so viele Menschen übernachtet wie nie zuvor. Die Betreiber meldeten 44,7 Millionen Ãbernachtungen, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Das waren 4,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor und fast ein Viertel (24,9 Prozent) mehr als im Vor-Corona-Jahr 2019. Die Ãbernachtungszahlen haben sich damit auch wegen des Wohnmobil-Booms innerhalb von 20 Jahren mehr als verdoppelt.
Während der Covid-Pandemie hatte Camping einen zusätzlichen Schub erhalten. Jede neunte Ãbernachtung in gröÃeren Beherbergungsbetrieben mit mindestens zehn Betten entfiel im Corona-Jahr 2020 auf Campingplätze. Inzwischen ist der Anteil auf rund 9,0 Prozent zurückgegangen.
Preise für Camping steigen stärker als Inflation
Die mit Abstand beliebteste Campingregion blieb die Ostseeküste mit 3,4 Millionen Ãbernachtungen in Schleswig-Holstein und 3,1 Millionen in Mecklenburg-Vorpommern. Auf den Plätzen folgen der Schwarzwald mit 2,6 Millionen und die niedersächsische Nordseeküste mit 2,0 Millionen.
An dem Boom haben auch überdurchschnittliche Preiserhöhungen nichts geändert. So waren Wohnmobilplätze im vergangenen Jahr fast ein Drittel (32,2) Prozent teurer als im Jahr 2020. Die allgemeinen Camping-Gebühren sind um 28,7 Prozent gestiegen. Zum Vergleich: Ãber alle Formen von Unterkünften hinweg haben sich Ãbernachtungen im selben Zeitraum um 26,9 Prozent verteuert, die Verbraucherpreise stiegen um 21,9 Prozent./ceb/DP/stw