Bayer: Anhörung für Genehmigung im Glyphosat-Vergleich am 19. August
WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Anhörung für eine endgültige Genehmigung des milliardenschweren Vergleichs im Streit um den umstrittenen Unkrautvernichter Roundup in den USA soll nun am 19. August stattfinden. Das teilte Bayer am Dienstagabend mit. Ursprünglich war Anfang Juli geplant. Die Verschiebung habe jedoch keine wesentlichen Auswirkungen auf den Prozess, hieà es. Bayer hat im Februar einen Sammelvergleich über 7,25 Milliarden US-Dollar (knapp 6,4 Mrd Euro) zur Beilegung der Rechtsstreitigkeiten zu Roundup in den USA geschlossen, der bereits vorläufig genehmigt wurde.
In der vergangenen Woche hatte Bayer in den milliardenschweren Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten zudem einen wichtigen Erfolg vor dem Obersten Gericht des Landes erzielt. Dem Urteil zufolge kann Bayer nicht wegen fehlender Krebswarnungen auf Verpackungen von Unkrautvernichtern verklagt werden. Das Oberste Gericht berief sich darauf, dass in den USA von der Regierung einheitliche Markierungen von der Umweltbehörde EPA vorgeschrieben seien - damit könne es keine abweichenden Anforderungen einzelner Bundesstaaten geben. Tausenden Klagen im Zusammenhang mit dem glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup dürfte damit die Grundlage entzogen werden. Bayer verneint ein Krebsrisiko von Roundup./nas/jha/
WASHINGTON (dpa-AFX) - Die Anhörung für eine endgültige Genehmigung des milliardenschweren Vergleichs im Streit um den umstrittenen Unkrautvernichter Roundup in den USA soll nun am 19. August stattfinden. Das teilte Bayer
In der vergangenen Woche hatte Bayer in den milliardenschweren Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten zudem einen wichtigen Erfolg vor dem Obersten Gericht des Landes erzielt. Dem Urteil zufolge kann Bayer nicht wegen fehlender Krebswarnungen auf Verpackungen von Unkrautvernichtern verklagt werden. Das Oberste Gericht berief sich darauf, dass in den USA von der Regierung einheitliche Markierungen von der Umweltbehörde EPA vorgeschrieben seien - damit könne es keine abweichenden Anforderungen einzelner Bundesstaaten geben. Tausenden Klagen im Zusammenhang mit dem glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup dürfte damit die Grundlage entzogen werden. Bayer verneint ein Krebsrisiko von Roundup./nas/jha/