ArcelorMittal schlieÃt 2025 durchwachsen ab
LUXEMBURG (dpa-AFX) - Europas gröÃter Stahlhersteller ArcelorMittal hat ein durchwachsenes Schlussquartal hingelegt. Das operative Ergebnis (Ebitda) knickte auf 1,59 Milliarden Dollar (1,35 Mrd Euro) ein, nach 1,65 Milliarden ein Jahr zuvor, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Damit schlug sich der Branchenprimus aber besser als von Analysten erwartet. Der Umsatz belief sich auf knapp 15 Milliarden Dollar und ging damit im Vergleich zum Vorquartal zurück; im Vergleich zum Vorjahr ergab sich indes ein Plus von knapp zwei Prozent. Die Nachrichten kamen an der Börse gut an, die Aktie stieg um Handelsstart zwei Prozent.
Unter dem Strich kehrte der Konzern im Schlussquartal wieder in die schwarzen Zahlen zurück, nachdem im Vorjahr unter anderem wegen höherer Kosten noch ein Verlust angefallen war. Im Gesamtjahr verdiente ArcelorMittal 3,2 Milliarden Dollar, und damit fast das Zweieinhalbfache des Vorjahreswerts.
Die Pläne für eine Verschärfung der protektionistischen MaÃnahmen gegen Stahlimporte nach Europa begrüÃte der Stahlhersteller unterdessen erneut. "Geringere Importe werden zu einer höheren Kapazitätsauslastung führen und die Rentabilität und Kapitalrendite wieder auf ein gesundes, nachhaltiges Niveau bringen", hieà es in der Mitteilung. Höhere Zölle würde die Aussichten für die gesamte europäische Stahlindustrie strukturell verändern. Ãhnlich hatte sich ArcelorMittal bereits vor einigen Monaten geäuÃert.
Die EU-Kommission hatte im Oktober eine deutliche Reduzierung der zollfreien Einfuhrmengen für Stahl vorgeschlagen, für Einfuhrmengen oberhalb der Quote soll sich der Steuersatz auf 50 Prozent verdoppeln. Geplant sind die neuen Zölle für Juli, müssen aber noch vom EU-Parlament gebilligt werden. Europa will sich mit den höheren Zöllen vor allem gegen billigere Importe aus China schützen. Nachdem bereits USA, Indien und Lateinamerika strengere SchutzmaÃnahmen in Gang gesetzt haben, gibt es Sorgen vor einer Ãberschwemmung der europäischen Märkte mit Stahl aus der Volksrepublik. China ausgeklammert, schätzt ArcelorMittal, dass der weltweite Stahlverbrauch im laufenden Jahr um zwei Prozent zulegen dürfte./tav/lew/stk
LUXEMBURG (dpa-AFX) - Europas gröÃter Stahlhersteller ArcelorMittal hat
Unter dem Strich kehrte der Konzern im Schlussquartal wieder in die schwarzen Zahlen zurück, nachdem im Vorjahr unter anderem wegen höherer Kosten noch ein Verlust angefallen war. Im Gesamtjahr verdiente ArcelorMittal 3,2 Milliarden Dollar, und damit fast das Zweieinhalbfache des Vorjahreswerts.
Die Pläne für eine Verschärfung der protektionistischen MaÃnahmen gegen Stahlimporte nach Europa begrüÃte der Stahlhersteller unterdessen erneut. "Geringere Importe werden zu einer höheren Kapazitätsauslastung führen und die Rentabilität und Kapitalrendite wieder auf ein gesundes, nachhaltiges Niveau bringen", hieà es in der Mitteilung. Höhere Zölle würde die Aussichten für die gesamte europäische Stahlindustrie strukturell verändern. Ãhnlich hatte sich ArcelorMittal bereits vor einigen Monaten geäuÃert.
Die EU-Kommission hatte im Oktober eine deutliche Reduzierung der zollfreien Einfuhrmengen für Stahl vorgeschlagen, für Einfuhrmengen oberhalb der Quote soll sich der Steuersatz auf 50 Prozent verdoppeln. Geplant sind die neuen Zölle für Juli, müssen aber noch vom EU-Parlament gebilligt werden. Europa will sich mit den höheren Zöllen vor allem gegen billigere Importe aus China schützen. Nachdem bereits USA, Indien und Lateinamerika strengere SchutzmaÃnahmen in Gang gesetzt haben, gibt es Sorgen vor einer Ãberschwemmung der europäischen Märkte mit Stahl aus der Volksrepublik. China ausgeklammert, schätzt ArcelorMittal, dass der weltweite Stahlverbrauch im laufenden Jahr um zwei Prozent zulegen dürfte./tav/lew/stk