Aktien New York: Kurse legen zu mit weiter sinkenden Ãlpreisen
NEW YORK (dpa-AFX) - Die New Yorker Börsen haben sich am Donnerstag freundlich präsentiert. Als Kurstreiber nach dem mäÃigen Vortag erwies sich die anhaltende Talfahrt der zuvor stark gestiegenen Ãlpreise.
Der Leitindex Dow Jones Industrial, der nach der gestrigen US-Zinserhöhung noch deutlich verloren hatte, erholte sich im frühen Handel um 0,53 Prozent auf 51.733 Punkte. Für den zur Wochenmitte ebenfalls schwächelnden, marktbreiten S&P 500 ging es um 0,94 Prozent auf 7.623 Punkte hoch. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann sogar 1,31 Prozent auf 29.323 Punkte - er hatte nach dem Zinsentscheid ein minimales Plus ins Ziel gerettet.
Die Anleger mussten erst einmal sacken lassen, dass die US-Notenbank Fed ihre erste Zinserhöhung seit drei Jahren vorgenommen hat - auch wenn diese keine Ãberraschung war. In der Nachbetrachtung kam die Entschlossenheit des Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh, die Inflation zu bekämpfen, aber gut an. Anleger zeigten sich beruhigt davon, dass die Währungshüter weiter unabhängig von der Politik bleiben. "Die Fed verteidigt ihre Glaubwürdigkeit", kommentierte Michael Heise, Chefökonom von HQ Trust.
AuÃerdem halfen die weiter nachgebenden Ãlpreise, die schon am Mittwoch bis zum Zinsentscheid die Kurse gestützt hatten. Die Anleger setzen nach wie vor darauf, dass eine wichtige Ãlpipeline in Saudi-Arabien zeitnah wieder in Betrieb genommen werden könnte. "Ich würde noch nicht von Entwarnung sprechen", sagte allerdings Anlagestratege Haris Khurshid vom Hedgefonds Karobaar Capital. Der Markt würde damit zwar etwas Kapazität zurückgewinnen. Es gebe aber kaum Puffer für unvorhergesehene Ausfälle./gl/nas
NEW YORK (dpa-AFX) - Die New Yorker Börsen haben sich am Donnerstag freundlich präsentiert. Als Kurstreiber nach dem mäÃigen Vortag erwies sich die anhaltende Talfahrt der zuvor stark gestiegenen Ãlpreise.
Der Leitindex Dow Jones Industrial
Die Anleger mussten erst einmal sacken lassen, dass die US-Notenbank Fed ihre erste Zinserhöhung seit drei Jahren vorgenommen hat - auch wenn diese keine Ãberraschung war. In der Nachbetrachtung kam die Entschlossenheit des Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh, die Inflation zu bekämpfen, aber gut an. Anleger zeigten sich beruhigt davon, dass die Währungshüter weiter unabhängig von der Politik bleiben. "Die Fed verteidigt ihre Glaubwürdigkeit", kommentierte Michael Heise, Chefökonom von HQ Trust.
AuÃerdem halfen die weiter nachgebenden Ãlpreise, die schon am Mittwoch bis zum Zinsentscheid die Kurse gestützt hatten. Die Anleger setzen nach wie vor darauf, dass eine wichtige Ãlpipeline in Saudi-Arabien zeitnah wieder in Betrieb genommen werden könnte. "Ich würde noch nicht von Entwarnung sprechen", sagte allerdings Anlagestratege Haris Khurshid vom Hedgefonds Karobaar Capital. Der Markt würde damit zwar etwas Kapazität zurückgewinnen. Es gebe aber kaum Puffer für unvorhergesehene Ausfälle./gl/nas