AKTIEN IM FOKUS: Stahlwerte weiter stark erholt - China-Branche unter Druck
FRANKFURT/PARIS/STOCKHOLM/WIEN (dpa-AFX) - Aktien aus der europäischen Stahlbranche werden am Mittwoch vom Gegenwind für konkurrierende Unternehmen aus China gestützt. Vor allem galt dies für die Papiere von Salzgitter, die ihre jüngste Erholung mit einem Kurssprung um mehr als sieben Prozent fortsetzten. Sie näherten sich mit bis zu 57,30 Euro ihrem Juli-Hoch von 57,90 Euro.
Anteilsscheine von Thyssenkrupp stiegen um 3,4 Prozent auf ein Hoch seit 2018, obwohl sich der Kurs der zuletzt auch richtungsweisenden Marine-Tochter TKMS im Minus bewegte. Auf europäischer Bühne stiegen die Kurse von ArcelorMittal , Voestalpine und SSAB in Paris, Wien und Stockholm um bis zu 3,8 Prozent. Generell waren Rohstoffwerte in Europa besonders gefragt, darunter auch der Kupferkonzern Aurubis mit 2,6 Prozent Plus.
Am Markt wurde darauf verwiesen, dass die chinesischen Stahlhersteller derzeit unter Druck stünden wegen hoher Rohstoffkosten und einer schwachen Nachfrage. Dies könne die Verhältnisse am Weltmarkt etwas verrücken, der neben den geopolitischen Krisenherden auch von Handelshemmnissen auf die Probe gestellt wird. Europa verlangt neuerdings Antidumpingzölle auf Stahlimporte aus China und in den USA droht Präsident Donald Trump den Kanadiern mit hohen Abgaben.
Dominic O'Kane von JPMorgan hob am Mittwoch hervor, dass die Stahlproduktion in China in einem Zehn-Tage-Zeitraum nochmals um 7 Prozent nachgelassen habe auf annualisiert 909 Millionen Tonnen. Baoshan Iron & Steel aus China musste daher in seinem jüngsten Ergebnisbericht einen Rückgang des Nettogewinns ausweisen. Als Grund verwiesen die Chinesen neben einer schwachen Inlandsnachfrage auch auf Handelshemmnisse./tih/ag/stk
FRANKFURT/PARIS/STOCKHOLM/WIEN (dpa-AFX) - Aktien aus der europäischen Stahlbranche werden am Mittwoch vom Gegenwind für konkurrierende Unternehmen aus China gestützt. Vor allem galt dies für die Papiere von Salzgitter
Anteilsscheine von Thyssenkrupp
Am Markt wurde darauf verwiesen, dass die chinesischen Stahlhersteller derzeit unter Druck stünden wegen hoher Rohstoffkosten und einer schwachen Nachfrage. Dies könne die Verhältnisse am Weltmarkt etwas verrücken, der neben den geopolitischen Krisenherden auch von Handelshemmnissen auf die Probe gestellt wird. Europa verlangt neuerdings Antidumpingzölle auf Stahlimporte aus China und in den USA droht Präsident Donald Trump den Kanadiern mit hohen Abgaben.
Dominic O'Kane von JPMorgan hob am Mittwoch hervor, dass die Stahlproduktion in China in einem Zehn-Tage-Zeitraum nochmals um 7 Prozent nachgelassen habe auf annualisiert 909 Millionen Tonnen. Baoshan Iron & Steel aus China musste daher in seinem jüngsten Ergebnisbericht einen Rückgang des Nettogewinns ausweisen. Als Grund verwiesen die Chinesen neben einer schwachen Inlandsnachfrage auch auf Handelshemmnisse./tih/ag/stk