Aktien Frankfurt Schluss: Dax nach Rekorden unter Druck - KI-Aktien sacken ab
FRANKFURT (dpa-AFX) - Kräftige Kursverluste von Aktien mit Bezug zu Künstlicher Intelligenz (KI) haben den Dax am Dienstag deutlich belastet. Die bereits in Asien negative Stimmung übertrug sich auf Europas Börsen, und in New York wurden Technologiewerte gemieden.
Nach seinem Rekordlauf in den vergangenen drei Handelstagen fiel der deutsche Leitindex nun um 1,37 Prozent auf 25.465,25 Punkte. Der MDax der mittelgroÃen Werte büÃte 2,00 Prozent auf 32.627,04 Punkte ein.
Am Morgen war der südkoreanische Kospi, zuletzt zum Sinnbild der KI-Rally geworden, zeitweise um acht Prozent abgesackt. Am Ende stand ein Minus von knapp fünf Prozent zu Buche, vor allem ausgelöst durch einen Kursrutsch der Samsung-Aktie nach Eckdaten zum zweiten Quartal. Zwar sei das Zahlenwerk auf den ersten Blick hervorragend, doch die Aktie so hoch bewertet, dass bereits alle erdenklich positiven Erwartungen eingepreist gewesen seien, sagte Marktbeobachter Stephen Innes. Der "erste KI-Stresstest" sei damit fehlgeschlagen.
Hinzu komme, dass die US-Bank Morgan Stanley einen Wandel im KI-Markt sieht: weg von Chips und hin zu Hyperscalern, also Betreibern riesiger Cloud-Rechenzentren, ergänzte Innes. Das leicht verdiente Geld mit wachstumsgetriebenen Chip- und Speicheraktien dürfte zunehmend einer breiteren zyklischen Rotation weichen, die durch den Iran-Krieg unterbrochen worden sei. Nun aber fielen die Ãlpreise wieder und die Zinsen stabilisierten sich./la/he
FRANKFURT (dpa-AFX) - Kräftige Kursverluste von Aktien mit Bezug zu Künstlicher Intelligenz (KI) haben den Dax
Nach seinem Rekordlauf in den vergangenen drei Handelstagen fiel der deutsche Leitindex nun um 1,37 Prozent auf 25.465,25 Punkte. Der MDax
Am Morgen war der südkoreanische Kospi
Hinzu komme, dass die US-Bank Morgan Stanley einen Wandel im KI-Markt sieht: weg von Chips und hin zu Hyperscalern, also Betreibern riesiger Cloud-Rechenzentren, ergänzte Innes. Das leicht verdiente Geld mit wachstumsgetriebenen Chip- und Speicheraktien dürfte zunehmend einer breiteren zyklischen Rotation weichen, die durch den Iran-Krieg unterbrochen worden sei. Nun aber fielen die Ãlpreise wieder und die Zinsen stabilisierten sich./la/he