Aktien Frankfurt Schluss: Dax fest im Griff der Ãlpreise
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax ist am Montag abermals zum Spielball der Ãlpreis-Entwicklung geworden. Die Nervosität der Anleger ist angesichts des Krieges im Nahen Osten groÃ.
Im Zuge eines Ãlpreis-Anstiegs auf fast 120 US-Dollar war der deutsche Leitindex am Morgen zeitweise unter die Marke von 23.000 Punkten auf ein Zehnmonatstief gesackt. Der Druck lieà im Tagesverlauf allerdings spürbar nach, denn die Ãlpreise fielen wieder ein gutes Stück zurück.
So trafen die G7-Staaten mit Blick auf die mögliche Freigabe von Teilen der nationalen Ãlreserven nach französischer Darstellung zwar noch keine Entscheidung. Doch sagte Frankreichs Finanzminister Roland Lescure, "worauf wir uns geeinigt haben, ist, wenn nötig alle notwendigen Mittel zu nutzen, um den Markt zu stabilisieren - die mögliche Freigabe von Reserven eingeschlossen."
Der Preis für ein Fass Rohöl der Marke Brent sank denn auch wieder unter 100 Dollar. Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank brachte die Sorgen der Anleger auf den Punkt: "Je länger der Ãlpreis über 100 Dollar notiert, desto gröÃer ist das Inflationsrisiko, desto stärker nimmt die Rezessionsgefahr zu und desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer ausgedehnten Aktienkorrektur."
Mit einem Minus 0,77 Prozent auf 23.409,37 Zähler ging das deutsche Börsenbarometer Dax letztlich aus dem Tag. Der MDax, der Index der mittelgroÃen Werte, sank um 2,06 Prozent auf 28.875,10 Punkte und auch europaweit verringerten die wichtigsten Börsen ihre Verluste.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 beendete den Handel mit einem Abschlag von 0,61 Prozent auf 5.685,20 Punkte. AuÃerhalb der Euroregion schlossen auch die Börsen in London und Zürich letztlich mit nur moderaten Verlusten. In den USA drehte die überwiegend mit Technologie-Aktien bestückte Nasdaq 100 -Index sogar in die Gewinnzone, während der Wall-Street-Index Dow Jones Industrial sein Minus auf 0,7 Prozent verringerte./ck/mis
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax
Im Zuge eines Ãlpreis-Anstiegs auf fast 120 US-Dollar war der deutsche Leitindex am Morgen zeitweise unter die Marke von 23.000 Punkten auf ein Zehnmonatstief gesackt. Der Druck lieà im Tagesverlauf allerdings spürbar nach, denn die Ãlpreise fielen wieder ein gutes Stück zurück.
So trafen die G7-Staaten mit Blick auf die mögliche Freigabe von Teilen der nationalen Ãlreserven nach französischer Darstellung zwar noch keine Entscheidung. Doch sagte Frankreichs Finanzminister Roland Lescure, "worauf wir uns geeinigt haben, ist, wenn nötig alle notwendigen Mittel zu nutzen, um den Markt zu stabilisieren - die mögliche Freigabe von Reserven eingeschlossen."
Der Preis für ein Fass Rohöl der Marke Brent sank denn auch wieder unter 100 Dollar. Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank brachte die Sorgen der Anleger auf den Punkt: "Je länger der Ãlpreis über 100 Dollar notiert, desto gröÃer ist das Inflationsrisiko, desto stärker nimmt die Rezessionsgefahr zu und desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer ausgedehnten Aktienkorrektur."
Mit einem Minus 0,77 Prozent auf 23.409,37 Zähler ging das deutsche Börsenbarometer Dax letztlich aus dem Tag. Der MDax
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50