AKTIE IM FOKUS 2: Bayer im Minus trotz besserer Bilanzstruktur dank Apollo
(neu: Schlusskurs)
FRANKFURT (dpa-AFX) - Ein Milliarden-Geschäft mit dem Finanzinvestor Apollo zur Bilanzstärkung hat die Aktien von Bayer am Freitag nicht nachhaltig stützen können. Zu Handelsbeginn hatten die Papiere des Pharma- und Agrarchemiekonzerns noch mit einem Plus von bis zu 2,7 Prozent auf gut 52 Euro Kurs auf ihr jüngstes Zwischenhoch genommen. Dieses hatten sie nach einem für Bayer positiven Urteil des obersten US-Gerichts in den Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten erreicht. Das Urteil dürfte Tausenden Klagen gegen das Unternehmen die Grundlage entziehen.
Am Ende jedoch rutschten die Anteilscheine von Bayer in einem von Unsicherheit geprägten Umfeld um mehr als ein Prozent ins Minus. Damit zählten sie zu den schwächsten Werten im deutschen Leitindex Dax, der leicht nachgab.
Der Konzern aus Leverkusen ist in den USA seit Jahren mit einer milliardenteuren Klagewelle wegen angeblicher Krebsrisiken seiner glyphosathaltigen Unkrautvernichter konfrontiert. Allerdings schloss das Unternehmen im Februar einen Sammelvergleich, dessen Finanzierung durch eine milliardenschwere Kreditlinie gesichert wurde. Diese sollte dann über Anleihen sowie Instrumente refinanziert werden, die Ratingagenturen als eigenkapitalähnlich einstufen, hatte es damals geheiÃen.
Wie Bayer am Freitag bekannt gab, erhält Apollo eine Minderheitsbeteiligung an einer neuen Gesellschaft, in die Bayer das Geschäft mit reversiblen Langzeit-Verhütungsmitteln einbringt. Dadurch sichert sich Bayer den Angaben zufolge 3,0 Milliarden Euro Eigenkapital./mis/stk/la/he
(neu: Schlusskurs)
FRANKFURT (dpa-AFX) - Ein Milliarden-Geschäft mit dem Finanzinvestor Apollo zur Bilanzstärkung hat die Aktien von Bayer
Am Ende jedoch rutschten die Anteilscheine von Bayer in einem von Unsicherheit geprägten Umfeld um mehr als ein Prozent ins Minus. Damit zählten sie zu den schwächsten Werten im deutschen Leitindex Dax
Der Konzern aus Leverkusen ist in den USA seit Jahren mit einer milliardenteuren Klagewelle wegen angeblicher Krebsrisiken seiner glyphosathaltigen Unkrautvernichter konfrontiert. Allerdings schloss das Unternehmen im Februar einen Sammelvergleich, dessen Finanzierung durch eine milliardenschwere Kreditlinie gesichert wurde. Diese sollte dann über Anleihen sowie Instrumente refinanziert werden, die Ratingagenturen als eigenkapitalähnlich einstufen, hatte es damals geheiÃen.
Wie Bayer am Freitag bekannt gab, erhält Apollo eine Minderheitsbeteiligung an einer neuen Gesellschaft, in die Bayer das Geschäft mit reversiblen Langzeit-Verhütungsmitteln einbringt. Dadurch sichert sich Bayer den Angaben zufolge 3,0 Milliarden Euro Eigenkapital./mis/stk/la/he